Kleopatra im Aquarium – Anne Mairo

Cover Kleopatra im AquariumAutor: Anne Mairo

Erscheinungsjahr: 2016

Formate: e-Book

Verlag: Pro-Talk

 

InhaltMona arbeitet in einer Werbeagentur, sie hat einen Freund – Dennis. Auch ihre Familie ist sehr fürsorglich und alles scheint perfekt zu sein. Doch dann bekommt sie eine Diagnose: Unfruchtbarkeit. Mit einem Mal ändert sich alles für sie und sie beginnt ihre neuen Weg.

CharaktereMona hat alles was sie möchte, eine liebevollen Freund, tolle Eltern und erfolgreich ist sie auch. Doch eine Diagnose bringt ihr Leben durcheinander. Als gefestigte Person lernte man sie kennen, doch sie wurde zunehmend labiler. Richtig in sie hineinversetzen konnte man sich aber nicht, da die Handlung immer sprunghafter wurde.

Dennis ist der nette Junge von nebenan. In ihn konnte ich mich aber gar nicht hineinversetzen, wieder durch die sprunghafte Handlung und weil er nicht genug herausgearbeitet wurde. Dies könnte man besser machen.

 

CoverDas Cover sprach mich leider nicht sofort an. Es passt zwar zur Geschichte, aber sollte etwas ausgefeilter ausfallen.  Wenn man die Story nicht kennt, ahnt man nicht, was es mit dem Klappentext und dem Buch zu tun hat. Im Bücherladen sticht es jetzt nur damit hervor, weil ein Fisch darauf ist. Vor allem was Kleopatra im einem Aquarium zu tun hat, ist gar nicht verständlich.

 

cooltext1493129676Anfangs ist das Buch noch flüssig und schlüssig geschrieben und es machte Spaß es zu lesen. Nach nicht ganz der Hälfte wurde es aber extrem sprunghaft und weniger schlüssig. Hier hätte das Lektorat eigentlich merken müssen, dass es zu sprunghaft ist. Teilweise ist der Satzbau sehr gestelzt, es werden seltsame Worte verwendet, die man erst googlen muss.

Dieses sprunghafte sorgt aber dafür, dass einem die Lust vergeht. Hier besteht ein dringender Nachbesserungsbedarf.  Ebenso fehlte die „Tiefe“ im Buch. Gerade bei so einem sensiblen Thema sollte man mehr Feingefühl und Tiefgang besitzen.

Fazit

Insgesamt ein nicht ganz gut durchdachtes und ausgegorenes Buch. Am Anfang hat es sich sehr gut lesen lassen, zur Mitte hin wurde es schwächer für mich und das Ende passte für mich leider gar nicht.

Ich gebe dem Buch daher nur eine Leseempfehlung für Fans dieser Autorin und

2 von 5 Schmetterlinge

2 Schmetterlinge von 5

Gewinnerbekanntgabe „Zersetzt“


Hallo meine lieben Leserinnen und Leser,
leider ist unsere Tour zu „Zersetzt“ von Lena Sander schon wieder zu Ende, aber wir möchten uns herzlichen bei euch für euer Interesse und eure zahlreiche Teilnahme bedanken. 

Wir hoffen, dass es euch genausoviel Spaß gemacht hat wie uns und freuen uns schon auf die nächste Tour mit euch.
Vorher haben wir aber natürlich auch noch ein paar Gewinner für euch.

Die Taschenbücher gehen an:

Michelle Heart

Jenny Siebenthaler

Sylvia Lehmann
Herzlichen Glückwunsch! Bitte schickt eure Adresse und das Wunschformat bis  12.09.16 per Mail an contact@spreadandread.de, damit ihr euren Gewinn erhalten könnt.
Einen schönen Start in die neue Woche und bis zum nächsten Mal

euer

Tourteam

Gewinner Kleopatra im Aquarium

Da ich ein paar Tage beruflichen Stress habe, lest ihr die Gewinner erst heute bei mir. Aber auf allen anderen Blos waren sie schon zu sehen.
Herzlichen Glückwunsch an:

Doro für das signierte Taschenbuch und für Tiffi2000 für das unsignierte Taschenbuch.
Die eBooks gehen an Margaretha Gebhardt und Sarina Ziemann.
Alle anderen dürfen sich auf baldige weitere Touren und Gewinnchancen freuen.
Liebe Grüße Janine

Zersetzt – Lena Sander – eine kleine Buchvorstellung

Hallo,
heute darf ich euch bei unserer Blogtour zum Buch „Zersetzt“ von Lena Sander begrüßen. Erstmal hier ein paar Daten zum Buch sowie dem Link, wo ihr es bekommen könnt. Das Cover kann sich sehen lassen:

Zersetzt - Lena Sandner

Autor: Lena Sander

Erscheinungjahr: August 2016

Formate: e-Book, Taschenbuch

Verlag: Pro-Talk

ISBN: 978-3-939990-21-5

 


Worum geht es in dem Buch „Zersetzt“, dessen Grundidee auf einer wahren Begebenheit beruht?

Julia Hoven ist Journalistin und neugierig. Aus diesem Grund recherchiert sie die Hintergründe der  mysteriösen Krankheit, die ihren Vater befallen hat.  Begleitet wird sie hierbei von ihrem Kollegen Felix. Gemeinsam decken sie eine unglaubliche Geschichte auf, die nichts für schwache Nerven ist. Doch wer hinter so einer Geschichte her ist, macht sich Feinde -> mächtige Feinde. Dies wird spätestens klar, als in Julias Wohnung eingebrochen wird. Wer sind diese Feinde und warum trachten Sie ihr nach dem Leben? Was hat es mit dem Haifischbecken und einer Amnesie auf sich? Na, dies lest ihr mal schön selbst.

Wie, ihr habt kein Buch? Dann rasch an unserem Gewinnspiel teilgenommen, welches bis zum 04.09.2016 23:59 Uhr läuft. Zu gewinnen gibt es 3 Taschenbücher. Na wenn das mal nichts ist. Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier.  Um teilzunehmen beantwortet mir bitte meine Frage im Kommentarfeld unten.

 

Welches Ereignis in eurem Leben wäre die Grundidee für ein Buch? 

Da so ein Kurzeinblick aber noch nicht alles ist, sind noch weitere Blogs mit am Bord, die euch tolle Themen vorstellen. Auch die Autorin hat sich für ein Interview zur Verfügung gestellt. Ihr dürft also gespannt sein, was euch die Mädels alles so zu erzählen haben. Dafür geht es hier lang:

 

31.8: Buchvorstellung – Bluebutterfly’s Bücherblog
01.9: Implantate und ihre Risiken – bookwormdreamers 
02.9: Haifischbecken Medizinbranche – phinchensfantasyroom
03.9: Amnesie – buchstaebliches
04.9. Interview mit Lena Sander – booklady



Ich hoffe, euch gefällt unsere kleine Tour und ihr begleitet sie bis zum Ende. Für das Gewinnspiel sind meine Daumen gedrückt. Die Gewinner werden am 05.09. auf allen Blogs bekannt gegeben.

Unfruchtbarkeit bei Kleopatra im Aquarium – Anne Mairo

 

Heute darf ich bei Station zwei der Blogtour zu „Kleopatra im Aquarium“ von Anne Mairo Euch von einem sehr ernsten Thema erzählen, über das oft nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Es geht um Unfruchtbarkeit und den Umgang damit. Ab wann ist man unfruchtbar und ist dies ein typisch weibliches Problem?

Doch bevor wir dazu kommen, möchte ich euch auch die anderen Stationen nicht vorenthalten.

Station 1 war die Buchvorstellung bei Sabrina. Danach findet ihr Station 2 mit dem Thema Unfruchtbarkeit bei mir. Morgen könnt ihr dann etwas zum Zusammenbleiben aus Gewohnheit bei Marie lesen. Station 4 macht halt bei Jaqueline mit dem Thema „Lebenskrise… und plötzlich ist alles falsch“ und Last but not Least findet ihr noch ein Interview bei Nadine.

Die Gewinnerbekanntgabe findet dann am Ende der Blogtour auf allen Blogs statt.

Ich möchte euch nicht lange mit Definitionen langweilen, aber ein paar Begriffe sind einfach wichtig dafür.

Klassisch spricht man von Unfruchtbarkeit wenn eine Unfähigkeit vorliegt, sich fortzupflanzen. Diese Unfruchtbarkeit kann sowohl den Mann, wie auch die Frau betreffen oder auch beide.

Von Sterilität ist oft die Rede, wenn Frau und Mann regelmäßig miteinander verkehren und nach einem Jahr aber noch keine Schwangerschaft eingetreten ist. Dagegen spricht man von Infertilität, wenn eine Frau zwar fruchtbar ist, aber kein Kind austragen kann. Bei Männern werden beide Ausdrücke aber oft gleichgestellt benutzt.

Wie stellt man nun so eine Unfruchtbarkeit fest? Man kann es entweder wie die Protagonistin machen und geht zum Frauenarzt. Männer gehen natürlich zum Urologen. Es gibt aber auch Kinderwunschzentren, die den Paaren bei der Diagnose helfen.

Für viele Frauen und Männer ist diese Diagnose ein Schlag ins Gesicht, wird man doch überall damit konfrontiert, wie wichtig es ist, Kinder zu zeugen. Die Renten müssen gesichert werden, das Sozialsystem in Deutschland funktioniert nicht ohne einen vernünftigen Kindersegen. Wie man an Monas Mutter sieht, sprechen die Eltern auch oft genug davon, was sie gern mit Enkelkindern unternehmen wollen. Ein sehr beliebtes Thema beim gemeinsamen Familienessen oder bei Geburtstagsfeiern. Nicht zu vergessen die Vergleiche mit anderen Verwandten, die vielleicht schon ein oder mehrere Kinder haben. Wo man hinschaut sieht man Schwangere, Kinderwagenschiebende Ehepaare und Übermütter und Väter. Doch was, wenn man selbst einfach keine Kinder haben kann? Dann beginnt der Spießrutenlauf.

Eine Diagnose muss her. Also geht die Frau zum Frauenarzt und da geht es auch schon los: Blutabnahmen für den Hormonstatus, einmal Rundumservice ob noch alles in Ordnung ist. Der Mann wird parallel zum Urologen geschickt. Neben Tastuntersuchungen wird auch oft ein Spermiogramm angefertigt. Dieses gibt Aufschluss darüber, wie viele gut und sehr gut bewegliche Spermien pro ml ein Mann zur Zeugung hat. Die Spermien werden auch noch in Kategorien eingeteilt, von super fitten Schwimmern bis welchen, die schon nicht mehr leben. Allerdings kann auch der „Worst case“ eintreten und es sind keine Spermien nachweisbar.

Manchmal findet man aber auch augenscheinlich keine Ursache. Mann und Frau sind kerngesund, verkehren oft genug miteinander und trotzdem stellt sich keine Schwangerschaft ein. Für solche Fälle gibt es die Kinderwunschzentren. Stellt euch einfach eine Praxis vor in die Paare hingehen und dort werden sie nochmal komplett „auf den Kopf gestellt“. Die Untersuchungen sind viel aufwendiger und oftmals wird bei einer Frau auch noch eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung gemacht. Denn es kann sein, dass zwar Eisprünge stattfinden, aber die Eileiter dicht sind. Dann kann es auch nicht klappen.

Es gibt unzählige verschiedene Ursachen. Eine ist aber wie bei der Protagonistin die Hyperprolaktinämie. Hyper steht immer für zu viel und heißt in diesem Fall, es ist zu viel Prolaktin im Blut vorhanden. Prolaktin in erhöhter Anzahl ist bei Schwangeren zu finden. Leidet man nun aber unter der Hyperprolaktinämie, kann eine Frau nicht schwanger werden, da der Körper „glaubt“, bereits schwanger zu sein. Ursachen für diese Erkrankung gibt es zahlreiche. Dies reicht von Tumoren über Medikamente bis hin zu Schilddrüsenunterfunktionen. Je nach Ausprägung ist aber eine Behandlung möglich.

Unfruchtbarkeit ist aber nach wie vor etwas, worüber man kaum spricht. Denn es gibt keine Garantie auf Heilung. Wie geht man nun mit so einer Diagnose um? Dazu möchte ich euch kurz etwas erzählen.

2010 habe ich selbst die Diagnose der Unfruchtbarkeit gestellt bekommen und es war ein Schock für mich. Mein Ziel war es immer, mit 27 verheiratet zu sein und bis spätestens 32 zwei Kinder zu haben. Nun schreiben wir das Jahr 2016 und beides ist nicht eingetreten. Den Verdacht äußerte damals schon meine Frauenärztin, doch weil man es sich nicht eingestehen will, versucht man einfach alles. Der männliche Part war in seiner Ehre auch etwas gekränkt und weigerte sich einen Arzt aufzusuchen. Doch die Ungewissheit nagt an einem und so wurden doch Nägel mit Köpfen gemacht und wir begaben uns in ein Kinderwunschzentrum. Beide wurden wir sehr intensiv untersucht und es stand fest: Es liegt an uns beiden.

Ich will ehrlich sein, mir fiel ein Stein vom Herzen. War ich doch nicht alleine Schuld. Ja ihr lest richtig, ich spreche von Schuld. Denn genau dies fühlte ich, ich fühlte mich schuldig, nicht der Norm zu entsprechen, nicht den gesellschaftlichen Gepflogenheiten Folge leisten zu können und ich fühlte mich schuldig, meine Familie zu enttäuschen. Da wir nicht verheiratet waren, kamen die gängigen Behandlungen erstmal nicht in Frage und so surfte ich viel im Internet, tauschte mich in einem Forum mit anderen Betroffenen aus. Dies half mir, besser mit dieser „Schuld“ umzugehen. Im ersten Moment war es mir auch gar nicht so bewusst, dass es ja nicht nur Auswirkungen auf mein Leben hat, nein auch der Partner war betroffen. Dies habe ich erst ein paar Wochen später realisiert als es zu einem Gespräch kam, über die gemeinsamen Erwartungen und Pläne, was nun geschehen soll.

Die Hoffnung wollten wir beide nicht aufgeben und so informierten wir uns, was man noch tun kann. Übergewicht war nicht gut, also versuchte ich krampfhaft abzunehmen. Leider war das nicht von Erfolg gekrönt. Viel Gemüse sollte man essen, Globulis und Tees wurden getrunken. Irgendwelche Heilkräuter für ihn besorgt etc. Es wurde einfach alles möglich unternommen, was erstmal nicht mit Tabletten zu tun hatte – es half nichts.

So ging man den zweiten Schritt und es gab ein Beratungsgespräch über die weitere Vorgehensweise. Dazu möchte ich euch die Begriffe IUI, IVF und ICSI ins Rennen bringen.
Alles sind Varianten der künstlichen Befruchtung. Es fängt an damit, dass der Samen des Mannes gewaschen und aufbereitet wird und zu einem günstigen Zeitpunkt bei der Frau eingespritzt wird (IUI). Oft wird der Eisprung mit Medikamenten ausgelöst. Dies bringt aber nichts, wenn die Schwimmer vom Mann nicht fit sind.

Dafür gibt es dann Variante zwei, die IVF. Dabei wird die Frau vorher mit starken Hormonen behandelt, die nicht ohne Nebenwirkungen sind. Kurz vorm Eisprung werden dann die Eizellen entnommen und in einer Petrischale mit dem aufbereiteten Samen des Mannes zusammengebracht. Die Spermien müssen aber noch alleine in die Eizelle schwimmen. Hat eine Befruchtung stattgefunden, werden später bis zu zwei Eizellen der Frau eingepflanzt (also in die Gebärmutter gegeben).

Geht dies auch nicht, dann geht nur Variante 3 – die ICSI. Dabei wird genau ein Spermium mit der Eizelle in Berührung gebracht, das Spermium wird mittels einer Kanüle in die Eizelle gebracht. Die Eizellen müssen sich dann entsprechend teilen und nach max. 5 Tagen werden diese wieder in die Gebärmutter der Frau eingespritzt. Per Definition ist die Frau dann schon schwanger. Doch leider gibt es keine 100%-Chance. Viele Zentren werben mit Chancen von 40%, doch manche haben nicht einmal eine Chance von 10%.

Sicherlich könnt ihr euch nun vorstellen, wie viel Kraft die Paare aufbringen müssen. Die Medikamente sind teuer und auch heute werden noch nicht alle Kosten von den Kassen gezahlt, teilweise nicht einmal 50% und eine ICSI geht ganz schön ins Geld, da können schnell mal 10.000 Euro berechnet werden. Leihmutterschaften sind in Deutschland verboten, in anderen Ländern ist dies möglich.

Wie ihr seht, es gibt schon Möglichkeiten, bei Unfruchtbarkeit zu helfen. Aber niemand kann Gott spielen und eine Schwangerschaft garantieren. Es gibt auch einige Paare, deren Beziehungen und Ehen an diesem „Problem“ zerbrochen sind. Neben zahlreichen Nebenwirkungen der Medikamente ist es auch ein psychischer Horrortrip. Man „hibbelt“ 14 Tage, wartet auf dem Bluttest und am Ende entscheidet ein Wort über Sieg oder Niederlage: Positiv oder negativ bei dem Ergebnis.

Ich habe während meiner aktiven Kinderwunschzeit viele Frauen und Paare kennengelernt und die wenigsten gingen offen damit um. Denn es ist immer noch ein Tabuthema. Wer möchte schon gern zugeben, dass er unfruchtbar ist?

Daher merkt euch eines, nur weil ein Paar bei euch im Freundeskreis schon lange zusammen und ohne Kinder ist, heißt es nicht, dass sie keine Kinder wollen, vielleicht können sie keine Kinder haben. Daher unterlasst bitte einfach Anspielungen. Man denkt sich nichts böses dabei, aber genau diese Anspielungen machen es einem noch schwerer, damit gut umzugehen. Denn sie treffen direkt ins Herz und schüren oft noch Traurigkeit und das Gefühl ausgegrenzt zu sein.

Wie ihr seht, ist es ein heikles Thema, was Anne Mairo in ihrem Buch Kleopatra im Aquarium anspricht.

Daher meine Frage an Euch: Was wären eure ersten Gedanken wenn ihr erfahrt, ihr seid unfruchtbar?

Natürlich stelle ich euch die Frage nicht einfach so. Ihr bekommt auch eine Belohnung dafür und zwar müsst ihr nur die Teilnahmebedingungen lesen und mir unten in das Kommentarfeld die Frage beantworten.

Als Gewinn winken euch:
Cover Kleopatra im Aquarium
2 Taschenbücher (1x signiert / 1x normal) und 2 eBooks im Wunschformat.

Bücherwahnsinn – warum einkaufen teuer wird

Ach das kennt ihr sicher auch. Euch geht es nicht gut, ihr seid krank und das Sofa mag euch an solchen Tagen besonders. Heute ist so ein Tag bei mir. Die Ohren und der Hals Schmerzen, das Gesicht ist geschwollen und man fühlt sich wie ein Zombi. Trotzdem hatte ich aber Hunger.

Da die Gelüste auf Bratkartoffeln nur durch selbige befriedigt werden können, mussten wir also einkaufen gehen. Also in die Klamotten gesprungen, in meinem Fall eher gekrochen und los gings. Ab zum Laden mit dem großen  R. der so furchtbar teuer ist und ein großes Angebot hat. Vorbei gings am Obst ( warum stehen da auch Blumen) und an dem ganzen Veggi-Kram. Halt!! Nein, bei den Schreibwaren – eine Bücherramschkiste. Wie konnte dies passieren? Alles auch noch reduziert. Ok, da ich in Begleitung war, nur einen flüchtigen Blick darauf geworfen. Doch dann, die wundersamen Worte meines Begleiters: „Welches magst du mitnehmen?“ Ja ist denn Ostern und Weihnachten auf einmal? Der, der immer sagt ich habe genug Bücher, erlaubt mir eines in den Wagen zu legen? Na gut, er hat es so gewollt. 5 Min später landete Buch eins im Wagen. Dummerweise fand ich noch ein anderes Buch, was auf meiner Wunschliste stand und wer kann schon auf einem Bein gehen? Also schwupps in den Wagen hin.

Doch ich wäre nicht ich, würde ich nicht an die lieben Mädels aus meiner Thrillergruppe denken und ihnen die schönen Verführungen vorenthalten. Ich meine, sie haben schon einen SuB ( Stapel ungelesener Bücher) bis zum Mars, aber hey, es gibt noch fernere Sterne. Also rasch ein Foto gemacht mit dem Hinweis,ich besorge gern noch Bücher und dann den Einkauf mit 2 Büchern erstmal beendet. 

eine Versuchung - Wühltisch

eine Versuchung

An der Kasse wurde ich belächelt als ich fragte, ob ich ggf. das Buch umtauschen könne, denn bei 300 Büchern wisse ich leider nicht,ob ich genau diesen Band schon habe. 

Kaum am Parkplatz angekommen und das Auto beladen, machte es ping und mir schwante nichts Gutes..

Die Mädels waren erwacht und stürzten dich auf mein Foto. Also lieb den Begleiter angeschaut, im ein Geschenk versprochen und rein in den Laden. 

Es gab Bücher in Hülle und Fülle für 3,99 Euro je Buch.
Bücherwühltisch

Die Bestellungen gingen ein und so ging ein Stapel Bücher mit nach Hause. Die Kassiererin lächelte mich verdutzt an und kassierte uns ab.
Hier nun die tolle Ausbeute der verschiedensten Verlage wie Goldmann, Bastei Lübbe, Heyne, Ullstein, Knaur und Piper.

Bücherrausch

Natürlich wandern nicht alle Bücher weiter. Ein paar dürfen auch bei uns einziehen, sofern sie noch nicht vorhanden sind. 

Tja, so schnell kann es gehen und aus einem Kartoffeleinkauf wird eine Bücherparty, die das Budget sprengt.
Hattet ihr auch schon solche Einkaufserlebnisse und Bücher sind in eure Wagen gesprungen oder haben sich heimlich in eure Herzen gestohlen?

Allen noch ein schönes Restwochenende,
Eure Janine

Gedanken zum Sonntag

Diese Woche ist viel passiert aber nur wenig, was ich erzählen darf.

Begonnen hat es damit, dass ich nun einen Monat meinen neuen Arbeitsplatz habe und die besten Kolleginnen und Kollegen, die ich mir vorstellen kann. Da bekommt man aber auch sehr viel Bewegendes mit. Ich hatte eine super liebe Kollegin, die leider vom I.D. nach P. versetzt wurde. Ihr habe ich auch nach so kurzer Zeit schon blind vertraut und das war doch dann ein größeres Loch in der Magengegend, als sie unverhofft in eine andere Abteilung kam.

Am Freitag gab es dann einen großen  Umschlag. Sehnsüchtig, aber auch mit großer  Angst habe ich darauf gewartet: Prüfungsergebnisse. Im Mai waren ja die schriftlichen 4 Fächer dran, im Juni die mündliche Prüfung. Was soll ich sagen –  bestanden 😊. 

Lange habe ich gekämpft, Freunde mussten viel einstecken und waren doch immer an meiner Seite. Ich habe es allen Unkenrufen zum Trotz geschafft und bin jetzt Verwaltungsfachangestellte. Von 655 Prüflingen haben 595 dies im ersten Anlauf geschafft und die anderen 60 bekommen im Dezember noch eine Chance. Ihnen drücke ich allen die Daumen. Ich bin einfach nur erleichtert es doch geschafft zu haben.
Besonders danke ich  C. Ohne ihn wären auch die letzten Jahre nicht machbar gewesen. Aber auch Sabrina hat einen riesen Teil beigetragen. Immer wieder ermutigte sie mich nicht aufzugeben, zu kämpfen. Es hat sich gelohnt. Aber auch dank R., W., L. habe ich nicht aufgegeben. Manche Stunde schlugen wir lernend uns um die Ohren, führten Gespräche.

Besonderer Dank gilt aber B.J. die es schaffte, dank ihres Mobbings so einen Ehrgeiz in mir zu wecken, dass ich auch dann nicht aufgab, als ich am Boden lag und nicht mehr konnte; als 3 Wochen vor den Prüfungen aus privaten Gründen eine Welt zusammenbrach. Gerade ihr wollte ich den Sieg über mich und den Abbruch der Umschulung nicht gönnen  und so halfen mir meine Freunde wieder auf die Beine und zeigten mir, was echte Freunde sind.

Eigentlich saßen wir in der Umschulung alle in einem Boot, jeder hatte sein Päckchen zu tragen. Aber sie trat gern auf die, die unten waren. Nur bin ich doch nicht kampflos zu Boden gegangen. Tut mir leid, dass ich dir diesen Wunsch nicht erfülle. Ich wünsche dir trotzdem wirklich ehrlichen Herzens alles Gute für deine Zukunft.

Allen einen Herzlichen Dank und auch einen besonderen Dank an meine lieben Leserinnen und Leser hier. Durch eure Treue war es mir möglich, den Blog aufrecht zu erhalten. Eure lieben Kommentare und Privatnachrichten gaben Mut und Hoffnung. Somit gibt es mich weiter hier.
Ein dickes fettes Danke an alle die mich begleitet haben!

Eure Janine

Abendstimmung

[Rezension] – Hubi – oder aller Anfang ist unschuldig – Pupuze Berber

HubiAutor: Pupuze Berber

Erscheinungsjahr: 2016

Formate: e-Book

Kapitelvorschau: Youtube

 

InhaltHubert, von allen Hubi genannt ist 11 Jahre alt und wohnt in Odessa. Aus Trauer über den unerklärlichen Verlust seines Vaters und seiner Mutter, löst er sich in eine Wolke auf. Er vermisst seine Eltern sehr und so macht er sich auf die Suche nach ihnen. Auf seiner Reise hat er drei Wegbegleiter. Das Buch soll eine Suche darstellen, jeder sucht was ihm fehlt und dadurch soll er sich selbst verändern.

CharaktereGanz ehrlich fällt es mir persönlich sehr schwer, hierzu etwas zu sagen. Warum Hubi zur Wolke wird, wird innerhalb zweier Sätze abgehandelt. Ansonsten bleiben alle Charaktere sehr blass und unscheinbar. Der Aufbruch des Vaters ist noch halbwegs nachvollziehbar. Der Aufbruch der Mutter scheitert leider (dazu unten mehr).

Auch die drei Wegbegleiter sind vorhanden. Hier sollte die Autorin bitte noch etwas nacharbeiten, denn das wichtigste an einem Buch sind die Charaktere, neben einer spannenden Handlung.

 

CoverDas Cover sprach mich leider weder auf dem ersten, noch auf dem zweiten Blick an. Daher ist es auch gut, dass dies durch die Autorin noch überarbeitet wird. Es erinnert stark an einen Heimatroman in einem günstigen, wenn nicht sogar billigen, Groschenroman. Hier könnte eine viel bessere Darstellung gewählt werden. Zumal das Buch Kinder und Jugendliche ansprechen soll. Hier wäre eine Wolke mit Gesicht, ob weinend über dem Meer oder freudig strahlend, eine bessere Alternative gewesen.

 

cooltext1493129676Das Buch hat keinen flüssigen Lesefluss, geschuldet einfach der vielen Rechtschreibfehler. Hier hat das Korrektorat leider massiv daneben gelegen. Gerade durch die massiven Fehler (keine Seite war ohne), geht jegliche Spannung verloren. Teilweise ist der Satzbau so falsch, dass man nicht versteht, was gemeint ist. Gerade bei der Szene, bei der die Mutter „verschwindet“, muss man mehrfach lesen. Denn so wirklich versteht man nicht, was passiert.

Diese vielen Fehler sorgen aber leider  dafür, dass einem die Lust vergeht. Hier besteht ein dringender Nachbesserungsbedarf. Teilweise sind bis zu 10 Fehler auf einer Seite (!!!) vorhanden. Dies darf einfach nicht passieren. Mal einen Fehler zu überlesen, okay. Das passiert sogar großen Verlagen, aber so massive Fehler sind für mich persönlich ein absolutes „No Go“ in einem Buch. Ebenso fehlte die „Tiefe“ im Buch. Gerade bei so einem tollen Thema wie die Suche nach etwas und der eigenen Transformation, kann man auch für ein Kinderbuch Einiges erwarten.

Unter dem Aspekt, dass es ein Kinderbuch sein soll muss ich leider sagen, dass die Handlung gerade für Kinder nicht nachvollziehbar ist. Ich gab es einem 10 Jahre alten Jungen zu lesen. Bereits nach 5 Seiten hatte er keine Lust mehr und meinte, es sei weder spannend, noch toll geschrieben und die Fehler nervten sogar ihn.

Fazit

Man kann es gelesen haben, aber wenn nicht, hat man leider nicht viel verpasst. Es soll ein Buch für „Kinder ab 8 Jahren“ sein. Dafür gibt es auf keinen Fall eine Leseempfehlung, denn in dem Alter versteht man vieles einfach nicht, was gemeint sein soll, aber nicht transportiert werden konnte. Die vielen Fehler machen es auch einem Kind nicht gerade leicht, die Geschichte zu verstehen.

Insgesamt schlage ich vor, dass es ein neues Lektorat und Korrektorat bekommt, das Cover überarbeitet wird und dann erneut zur Rezension angeboten wird. Die Story ist ja nicht schlecht, leider nur momentan mangelhaft umgesetzt.

Ich gebe dem Buch daher keine Leseempfehlung und

1 Schmetterling von 5

1 Schmetterling von 5

[Rezension] Der Preis der Träume – Ulrike Ritter

Der Preis der TräumeAutor: Ulrike Ritter

Erscheinungsjahr: 2016

Formate: e-Book

Seiten: 232

Verlag: Amdora Verlag

ASIN: B01GQHKLG8

 
Inhalt Ronny ist ein großer Boxchampion in New York. Für seinen Traum hat er Debbie einfach verlassen und nicht mitbekommen, dass diese von ihm schwanger ist. Doch war es den Preis wirklich wert? Eine Niederlage ist die Kehrseite der Medaille. In der Zwischenzeit hat sich Debbie mit ihrem Sohn eingerichtet. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los…

CharaktereDebbie ist eine bodenständige junge Frau, die mitten im Leben steht. Sie versucht mit wenig Geld über die Runden zu kommen und hat deswegen auch 2 Jobs. Anfangs kam sie mit der Trennung von Ronny nicht wirklich klar, doch sie musste sich arrangieren. Mir war sie als Charakter sofort sympathisch. Gerade ihre teilweise unsicher Art im Umgang mit Männern wurde im Rahmen der Handlung immer verständlicher.

Ihr kleiner Sohn Dean ist ein Sonnenschein. Allerdings ist er ein wenig untypisch für einen Jungen, der keinen Vater hat. Er wirkt auch mich sehr brav, stellt keinen Unfug an und ist einfach nur der liebe Junge von nebenan. Dies ist mir ein wenig zu „glatt“.

Debbies Freundin Gina wird nicht so genau dargestellt im Buch. Mir blieb sie ein wenig unscheinbar, wenngleich sie doch eine wichtige Rolle in Debbies Leben gespielt hatte früher. Hier hätte ich mir gewünscht, dass dies weiter ausgearbeitet wird.

Ronny ist für mich nicht ganz griffig. Er hat viel aufgegeben für seinen Traum Boxer zu sein. Sein Problem, was dann zur Niederlage führte, wird nur kurz angerissen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn noch ein wenig mehr herausgearbeitet worden wäre, wie es zu diesem Problem kam. Auch der Entzug wird mir zu kurz abgehandelt. Hier hätte es mir mehr zugesagt, wenn gerade die psychischen Auswirkungen tiefgründiger dargestellt werden.

Dann gibt es da noch Eric. Er ist der liebe Nachbar von Nebenan, der später eine wichtige Rolle im Buch einnimmt. Auch er bleibt mir leider doch ein wenig zu „glatt“ Da wäre ein Mann mit Ecken und Kanten besser gewesen.

 

CoverDas Cover hat mich erst auf dem zweiten Blick angesprochen, vorher kam der Klappentext. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an, was der Mann mit dem Motorrad wohl mit der Story zu tun hat. Das Cover würde mir von der Schrift aber anders besser gefallen. Das Wort „Träume“ sitzt an einer ungünstigen Stelle. Ansonsten gefällt mir das Motorrad sehr gut 😉

 

cooltext1493129676Das Buch hat einen tollen flüssigen Lesefluss, der auch durch die kleinen Rechtschreibfehlerchen, die noch vorhanden sind, nicht eingeschränkt wird. Die Story ist recht „glatt“, ohne Ecken und Kanten. Besonders gut haben mir die Winterszenen am Anfang des Buches gefallen, die ich mir richtig schön bildlich vorstellen konnte. Die Charaktere haben mir gefallen, wenngleich auch Jonny mir nicht tief genug ging. Man kann bei dem Buch nebenbei gut entspannen und in eine andere Welt eintauchen. Trotzdem hat es einem am Ende auch etwas nachdenklich zurückgelassen. Wie würde es mir ergehen, wenn ich mein Leben von einem auf den anderen Tag völlig umkrempeln würde?

Fazit

Ein tolles Sommerbuch, dass auch zum Nachdenken anregt, schon alleine durch das Thema Entzug. Es ist kein klassischer Liebesroman, doch ein wenig Romantik kommt auch nicht zu kurz.

Ich gebe dem Buch daher eine Lesempfehlung und

4 Schmetterlinge von 5

4 Schmetterlinge von 5

[Rezension] Der Tod vergisst nie – Andreas Hultberg

Der Tod vergisst nie

Quelle: Divan Verlag

Autor: Andreas Hultberg

Erscheinungsjahr: 2016

Formate: e-Book

Seiten: 336

Verlag: Divan Verlag

Leseprobe: Divan

ISBN: 978-3-86327-034-6

 

InhaltDie Kommissare Lina Bredow und Christoph Zeller treffen an einem Tatort ein. Es handelt sich um einen kaltblütigen Dreifachmord. Kurz danach ereignet sich ein weiterer Mord – ein Doppelmord. Stehen diese Opfer in einer Verbindung zueinander? Warum erpresst der Minister den Kommissar Zeller und was hat dies mit dem Morden zu tun? Die Ermittlungen sind noch im Gange, da hat der Täter ein weiteres Opfer im Visier. Die Uhr tickt, werden die Kommissare den Mörder rechtzeitig stoppen können?

CharaktereDie Kommissare Lina Bredow und Christoph Zeller werden im Buch detailreich beschrieben und es gibt eine gewisse Entwicklung. Allerdings bleiben sie mir persönlich zu oberflächlich. Mir fehlte trotz der ausführlichen Beschreibung die Tiefe der Charaktere.

CoverDas Cover ist in verschiedenen Blautönen gehalten und es wird eine Hand abgebildet, die auf einem Holzboden liegt. Daneben sind Blutspritzer angedeutet. In Kombination mit dem Titel könnte man vermuten, dass jemand diese Person umgebracht hat und den Tod nie vergessen kann. Das Cover hat mich angesprochen und der Titel mich sehr neugierig gemacht. Es ist kein einzigartiges Cover, aber ein sehr gut gemachtes, was mir gefällt. Die Schriftart und Schriftfarben haben sich harmonisch in das Bild eingefügt

 

Andreas Hultberg ist ein Autor mit einem ausgcooltext1493129676eprägten Blick für Details. Jede Szene wird akribisch beschrieben.Dadurch hat man vor dem inneren Auge ein genaues Bild, wie Personen aussehen oder auch Orte gestaltet sind. Leider nimmt es mir als Leserin aber die Chance, mir selbst eine Szene auszumalen, meine Fantasie freien Lauf zu lassen. Dies finde ich für mich sehr schade. Ich selbst möchte gern in ein Buch eintauchen und mir selber noch Gedanken dazu machen können. Dies führte bei mir leider dazu, dass mir das Buch sehr langatmig vorkam, da vieles meiner Meinung nach zu genau beschrieben wurde.

Für mich ging auch viel an Spannung verloren und somit ist es ein recht durchwachsenes Buch. Dies fing schon bei der Personenbeschreibung am Anfang des Buches an, ging weiter über viele Szenenbeschreibungen. Vermutlich sollte es den Lesern ein genaueres Bild der handelnden Personen verschaffen. Mir sagte es leider nicht zu und führte dazu, dass ich das Buch einmal abgebrochen habe. Nach ein paar Wochen habe ich es erneut angefangen zu lesen, damit ich mir eine endgültige Meinung bilden konnte. Trotz der genauen Beschreibungen konnte ich mich nicht direkt mit den Charakteren und der Handlung anfreunden. Es werden viele schwierige Themen angesprochen. Dies finde ich sehr gut, denn kaum ein Autor traut sich daran, von Korruption und Erpressung in einem Buch zu schreiben.

Fazit

Wer den Schreibstil von Andreas Hultberg mag, oder auf genaue Szene- und Personenbeschreibungen steht, wird dieses Buch lieben. Ich stufe es als ein spezielleres Buch für Fans ein, zu denen ich jetzt leider nicht gehöre.

Ich gebe dem Buch daher eine Empfehlung für Fans dieses Autors oder einer detailreichen Beschreibung und daher

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5