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Gedanken zum Sonntag – oder heute mal Montag

Gedanken zum Sonntag

 

Hallo meine Lieben, 

heute gibt es die Gedanken zum Sonntag leider am Montag, aber ich hoffe, dies stört euch nicht zu sehr. Momentan ist es ja recht ruhig hier auf dem Blog. Dies hat mehrere Ursachen. Einerseits bin ich mit meinem neuen Job richtig ausgelastet und dank meiner Fibromyalgie (von der berichte ich euch mal in Ruhe) fällt mir ein Alltagsleben damit sehr schwer. Aber ich gebe immer mein Bestes. Andererseits war ich ja auch auf der Buchmesse. Dummerweise hab ich mir dann auch noch Bakterien und Viren eingefangen, die Bronchitis war perfekt angesiedelt in mir. Aber euch sind sicherlich kleine Änderungen aufgefallen. 

 

Ich bin auf Facebook in einer tollen Gruppe unterwegs –litnetzwerkDies ist eine Gruppe zum gegenseitigen Austausch und vernetzen. Hier habe ich es gewagt und mal um Rückmeldungen zu meinem Blog gebeten. Dies hatte ich ja vor einiger Zeit ja schon einmal hier auf dem Blog getan und es gab kleinere Änderungen. In der Gruppe sind aber viele erfahrene Blogger, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Daraus haben sich dann die kleinen Änderungen hier ergeben.

Durch viele Updates und dann die theme-Änderung hat sich das Design ja geändert. Damit kam aber auch ein Durcheinander in den Beiträgen zu Stande. Nun nehme ich mich nach und nach der Beiträge an und versuche sie in ein einheitliches Format zu bringen. Da herrschte bei mir auch ein wenig Betriebsblindheit und ich habe es selbst oft nicht gesehen. Aber liebe Blogger wie Anna Herrmann der Kinderbuch-Detektive, Elena von Elenas Zeilenzauber und einige andere haben mich darauf hingewiesen. 

Ich hoffe, euch gefallen die kleinen Änderungen trotzdem und ihr findet euch mit der neuen Navigation zurecht. Im Zweifel einfach mal ins Archiv schauen. 

Ansonsten darf ich euch noch eine tolle Neuigkeit ankündigen: Der Freaky Friday wird wiederbelebt. Allerdings anders als ihr es kennt. Das Buch hat den Umzug leider nicht überlebt, es ist verschollen. Allerdings wird es unter dem Namen eine Interviewreihe mit verschiedenen Autoren geben. Ähh, Interviews, was ist denn daran Freaky? Tja, lasst euch überraschen. Aber Standardfragen wie die nach den Schreibeinfällen, nach der Handlung etc. werdet ihr nicht finden. Aber wenn euch Einhörner, Pandas und Badeschlappen hellhörig werden lassen, dann schaut bald vorbei. 

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Woche ohne Viren und Bakterien. 

Liebe Grüße

Janine

Gedanken zum Sonntag

Gedanken zum SonntagDiese Woche ist viel passiert aber nur wenig, was ich erzählen darf.

Begonnen hat es damit, dass ich nun einen Monat meinen neuen Arbeitsplatz habe und die besten Kolleginnen und Kollegen, die ich mir vorstellen kann. Da bekommt man aber auch sehr viel Bewegendes mit. Ich hatte eine super liebe Kollegin, die leider vom I.D. nach P. versetzt wurde. Ihr habe ich auch nach so kurzer Zeit schon blind vertraut und das war doch dann ein größeres Loch in der Magengegend, als sie unverhofft in eine andere Abteilung kam.

Am Freitag gab es dann einen großen  Umschlag. Sehnsüchtig, aber auch mit großer  Angst habe ich darauf gewartet: Prüfungsergebnisse. Im Mai waren ja die schriftlichen 4 Fächer dran, im Juni die mündliche Prüfung. Was soll ich sagen –  bestanden 😊. 

Lange habe ich gekämpft, Freunde mussten viel einstecken und waren doch immer an meiner Seite. Ich habe es allen Unkenrufen zum Trotz geschafft und bin jetzt Verwaltungsfachangestellte. Von 655 Prüflingen haben 595 dies im ersten Anlauf geschafft und die anderen 60 bekommen im Dezember noch eine Chance. Ihnen drücke ich allen die Daumen. Ich bin einfach nur erleichtert es doch geschafft zu haben.
Besonders danke ich  C. Ohne ihn wären auch die letzten Jahre nicht machbar gewesen. Aber auch Sabrina hat einen riesen Teil beigetragen. Immer wieder ermutigte sie mich nicht aufzugeben, zu kämpfen. Es hat sich gelohnt. Aber auch dank R., W., L. habe ich nicht aufgegeben. Manche Stunde schlugen wir lernend uns um die Ohren, führten Gespräche.

Besonderer Dank gilt aber B.J. die es schaffte, dank ihres Mobbings so einen Ehrgeiz in mir zu wecken, dass ich auch dann nicht aufgab, als ich am Boden lag und nicht mehr konnte; als 3 Wochen vor den Prüfungen aus privaten Gründen eine Welt zusammenbrach. Gerade ihr wollte ich den Sieg über mich und den Abbruch der Umschulung nicht gönnen  und so halfen mir meine Freunde wieder auf die Beine und zeigten mir, was echte Freunde sind.

Eigentlich saßen wir in der Umschulung alle in einem Boot, jeder hatte sein Päckchen zu tragen. Aber sie trat gern auf die, die unten waren. Nur bin ich doch nicht kampflos zu Boden gegangen. Tut mir leid, dass ich dir diesen Wunsch nicht erfülle. Ich wünsche dir trotzdem wirklich ehrlichen Herzens alles Gute für deine Zukunft.

Allen einen Herzlichen Dank und auch einen besonderen Dank an meine lieben Leserinnen und Leser hier. Durch eure Treue war es mir möglich, den Blog aufrecht zu erhalten. Eure lieben Kommentare und Privatnachrichten gaben Mut und Hoffnung. Somit gibt es mich weiter hier.
Ein dickes fettes Danke an alle die mich begleitet haben!

Eure Janine

Abendstimmung

Gedanken zum Sonntag

Gedanken zum SonntagMeine lieben Leserinnen und Leser. Die Erkenntnisse über Plagiate wollen einfach nicht abreißen. Schon wieder wurde ein Buch nicht vom Autor geschrieben. Es handelt sich diesmal um „Boys next Door“ von Hannah N. Heitmeyer. Das besonders Brisante daran ist eigentlich, dass die Autorin sich erst vor kurzem noch sehr negativ über Autoren geäußert hat, die Bücher einfach abkopieren. Ebenso verwunderlich ist dies, da das Buch bei lovelybooks aktuell als Rezensionsexemplar gewonnen werden kann.

Leider hat es sich bestätigt󾰕Erwiesenes Plagiat. „Boys next doors“ von Hannah N. HeitmeyerNach Vergleich mit…

Posted by DL Andrews on Sonntag, 7. Februar 2016

 

Was bringt Autoren dazu, Bücher einfach abzuschreiben oder sich von Mangas inspirieren zu lassen und diese 1zu1 zu nutzen? Ist es der Druck, so schnell und so viel wie möglich veröffentlichen zu müssen, damit sie von etwas leben können?

Bei mir als Leser bleibt ein Fragezeichen im Kopf zurück. Jede Bachelorthesis oder Doktorarbeit wird auf Plagiate untersucht, ist nur ein Zitat falsch wiedergegeben, fällt man durch. Werden denn solche Bücher gar nicht darauf untersucht? Müsste es einer Lektorin nicht auffallen, dass es die Story schon einmal gab?

Das mal ein Buch so ähnlich ist wie viele vorher, kann Zufall sein. Aber gleich? Das ist meiner Meinung nach kein Zufall.

Ich war selbst mal mit einer total lieben Autorin in Kontakt und fragte sie, ob sie House of Night gelesen hat, denn einige Figuren hatten ähnliche Namen und es gab auch eine „Art“ die in ähnlicher Weise vor kam. Sie bestätigte mir, dass sie nicht mal die Bücher kenne und auch davon nicht inspiriert wurde. Die Handlung war völlig anders als die HON-Reihe, daher war ich einfach nur wegen der Namensähnlichkeiten irritiert.

Gerade im Erotikbereich gibt es unzählige Bücher und so ist es nicht verwunderlich, dass manchmal ein Buch an ein anderes Buch erinnert. Aber weder sind die genaue Handlung, noch Figuren abgeschrieben, sondern es war purer Zufall.

Wie steht ihr den zu den Plagiatsvorwürfen? Habt ihr Angst, dass noch viel mehr Affären ans Licht kommen oder gar euer Lieblingsautor betroffen ist?

Aber ich habe auch schöne Gedanken zum Sonntag. Es gibt noch „Autoren zum Anfassen“ und diese sind sich nicht zu schade, auch mal ihre Leserschaft um Hilfe zu fragen. Stefan Fischer ist so ein Autor. Er hatte ein paar kleiner Probleme mit Word Press (na wer kennt dies nicht) und fragte einfach mal nach Hilfe. Sowas finde ich sehr schön und menschlich. Hoffentlich bekomme ich einmal Gelegenheit, ihn auch „in echt“ zu erleben und zu treffen, bzw. zu interviewen. Wenn euch interessiert, wer er ist und was er so geschrieben hat (oder sein Pseudonym), dann schaut einfach mal rechts auf dem Blog unter die Links. Wem das zu weit ist, der klickt einfach hier. 😉

Von seinen Büchern bin ich ja eh begeistert und demnächst geht auch die nächste Rezension wieder auf meinem Blog online.

Was mich ansonsten noch sehr beschäftigt ist einfach mein grippaler Infekt. Irgendwie mag der sich nicht verflüchtigen. Trotz pflanzlichem Antibiotikum, Rotlicht auf dem Gesicht und Knoblauch sowie Bettruhe weicht er mir nicht von der Seite. Selbst lesen macht damit keinen Spaß, da mir der Schädel brummt.

Habt ihr vielleicht noch Wundermittel für mich?

Mit Erschrecken habe ich auch festgestellt, dass mein Geburtstag immer näher rückt. Mich bedrückt das immer sehr, da ich mit fast 31 ganz andere Lebenspläne hatte. Wie geht es euch denn mit euren Geburtstagen? Freut ihr euch darauf oder werdet ihr vielleicht auch so wie ich melancholisch?

Ansonsten freue ich mich euch mitteilen zu können, dass ich das Hotelzimmer im März für die Buchmesse gebucht habe und auch die FBM ist geplant, allerdings nur Mittwoch bis Freitag. Denn dieses Jahr gibt es sehr viele runde Geburtstage in der Bekanntschaft.

So das waren mal meine Gedanken zum Sonntag. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich an euren Gedanken teilhaben lasst oder mir sogar die Fragen beantwortet.

Liebe Grüße Eure Janine

Gedanken am Sonntag- oder was mich bewegt

Gedanken zum SonntagEs wird keine neue feste Reihe hier auf dem Blog geben, aber ab und an werden sich nun meine Gedanken zum Sonntag auf dem Blog wiederfinden.

Anlass heute sind die Enthüllungen der letzten Tage durch diverse Autorinnen. Denn mich haben die Enthüllungen von Katja Piel sowie Nathalie Lina Winter sehr geschockt. 

Frau Winter gibt zu, dass „Endless Story“ eigentlich von einer guten Freundin geschrieben wurde und aus deren Feder stammt. 

Zitat:

Da die Stimmen hier immer lauter werden, werde ich mich jetzt doch noch einmal dazu ganz offen dazu äußern. Es geht es…

Posted by Nathalie Lina Winter on Freitag, 15. Januar 2016

Dies ist ein Schlag ins Gesicht für viele Selfpublisher die ehrlich ihrer Arbeit nachgehen. Viele Blogger haben sich schon von Selfpublishern abgewandt, Agenturen habe es schwer, Rezensenten für sie zu finden. Dieser Vorfall führt sicherlich zu noch mehr Skepsis. Doch dies war in den letzten Tagen leider nicht die einzige Hiobsbotschaft.

Eine Autorin, die ich bis dato sehr geschätzt habe, bekannte sich ebenfalls des Plagiats. Katja Piel schrieb auf ihrer Webseite darüber, dass sie vermutlich vor 30 Jahren einmal Schreibübungen gemacht habe und viele Jahre später diese als Manuskripte einreichte, ohne zu wissen, dass sie diese abgeschrieben habe.

Heute gab sie wieder eine Stellungnahme ab, dass es nicht nur diese vermeintlichen Schreibübungen waren, sondern sogar zwei Bücher betrifft. „Alles begann mit dir“ und auch das Buch „Das Amulett in mir“ sind betroffen. Letzteres Buch war erst im Dezember erschienen. Beide Stellungnahmen wurden mittlerweile von ihrer Facebookseite gelöscht, was ich sehr schade finde. 

Mich schockiert diese Entwicklungen deswegen auch besonders, da ich von Katja Piel noch einige eBooks auf meinem Stapel ungelesener Bücher habe und auch schon Rezensionen veröffentlicht hatte. Ich habe Geld für Bücher ausgegeben, die nicht aus ihrer Feder stammen und ich habe mich in die eigentliche Autorin hineinversetzt. Wie würde ich mich fühlen, wenn jemand meine Story (leicht verändert) veröffentlicht und dafür Geld bekommt?

Frau Piel teilte auf ihrer Facebookseite mit, dass sie entweder die eingenommenen Gelder dem Verlag geben werde oder aber die Einnahmen spenden werde. Für mich ist dies allerdings eine eigenartige Vorgehensweise. Denn ein fades Gefühl bleibt bei mir zurück. Gedanken die mir durch den Kopf gehen: „Hat sie nur diese zwei Bücher abgeschrieben oder sind die anderen Titel vielleicht auch fremden Federn entsprungen“? Ich weiß es nicht, möchte da auch auf keinen Fall etwas unterstellen.
Aber ich könnte euch Lesern einfach nicht mit einem guten Gewissen Bücher dieser Autorin empfehlen. Denn wenn sich diese Plagiate bewahrheiten (in dubio pro reo), wurde hier eine Straftat begangen und dies kann ich nicht für gut heißen.

Autor sein ist sicherlich nicht einfach. Man muss Leistungen erbringen, so viele Bücher wie möglich veröffentlichen, damit man seinen Lebensunterhalt decken kann. Dazu noch die vielen Piraten, die die Bücher einfach mal online stellen und teilweise sogar zum Kauf anbieten. Aber jeder Arbeitnehmer muss auch seine eigene Arbeitsleistung zur Verfügung stellen und kann nicht auf „Fremdleistung“ zurückgreifen.

Es gibt ein weiteres Thema diese Woche, was ich mitbekommen habe. Auf Facebook gibt es ein Profil, welches eBooks verkauft. Besonders geschockt war ich, als ich gesehen habe, dass auch bekannte Autoren ihre Kommentare hinterlassen haben und um eBooks ersucht haben. Ob den Autoren nicht bewusst ist, dass eBook-Kauf auf unautorisierten Seiten verboten ist und dass es sich bei dem Profil um Piraterie handelt? Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Gibt es das Buch nur auf Amazon, fragt doch einfach mal bei dem Autor an, ob er nicht auch ein epuB-Format euch verkauft oder schaut selbst mal auf seiner Webseite vorbei. Mittlerweile kann man sich auch sehr viele eBooks in der Bücherei ausleihen. Dies ist besonders für alle geeignet, die nicht so viele Bücher auf ihrem SuB haben und rasch zum Lesen kommen.

Meine Bücherei in Forchheim bietet dies auch an. Ich kann mir ein eBook aus dem Onlinekatalog aussuchen und darf es dann 14 Tage ausleihen. Nach 14 Tagen kann ich das Buch nicht mehr lesen. Kauft Bücher nur aus seriösen Quellen oder leiht in der Bücherei aus. 

Was sind meine Konsequenzen aus den ganzen negativen News diese Woche?

  • Ich werde keine Bücher von Katja Piel und Nathalie Lina Winter mehr besprechen und empfehlen.
  • Rezensionen zu Büchern von Katja Piel sind von meinem Blog entfernt worden.
  • Selfpublishern gebe ich weiterhin eine Chance, jedoch werde ich noch gezielter selektieren.
  • Autoren, die mir ungefragt ihre epuB-Bücher mailen, erhalten keine Garantie, dass ich sie lese und rezensiere.

 

Ich hoffe, ich löse damit jetzt nicht einen Shitstorm auf meinem Blog aus.

Wie steht ihr zu diesem Thema? Ich freue mich auf einen regen Austausch, der bitte nicht beleidigend wird, ansonsten werden die Kommentare von mir gelöscht. Haben euch diese Enthüllungen auch betroffen gemacht oder seid ihr gar wütend, so hinters Licht geführt worden zu sein?

Liebe Grüße

 Eure Janine