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[Rezension] Weil du böse bist – Peter Sultani

 

Weil du böse bist

Quelle: dotbooks

Titel: Weil du böse bist

Autorin: Peter Sultani

Ersterscheinung: 29.04.2014

Formate: e-Book, Taschenbuch

Verlag: dotbooks

Seiten: 436

ISBN: 9783955204150

Das Buch wurde von Blogg dein Buch
zur Verfügung gestellt

 

Inhalt

 

Freie Tage? Nicht für Hauptkommissar Craan, der an seinem freien Abend zu einem Mordfall gerufen wurde. Als er ankommt, ahnt er noch nicht, dass Blut trinkende Kätzchen, eine aufgeschlitzte Frau und ein verschwundener Fötus der Anfang einer Mordserie wird. Der Täter? Mitten unter ihnen. Wahnsinn und Boshaftigkeit reichen sich die Hand und ziehen den Hauptkommissar mit sich – der schon bald in das Zielkreuz des grausamen Killers gerät.

charaktere

 

Liebevoll ausgeschmückte Charaktere, die mit Detail und gut inszenierten Plotfäden miteinander verstrickt werden, erwachen in diesem Buch besonders gut zum Leben. Ihre Geschichten sind mitten aus dem Leben, ihre Gedankengänge und Handlungen regen zum Mitdenken und -fiebern an. Weil du böse bist, lässt in die Abgründe und Boshaftigkeit des Mörders blicken.

cover

 

Wie bei vielen Krimis oder Trillern, kann man vom Cover nicht ablesen um was es sich den handelt. Ein Messer schneidet sich von innen durch das Cover, teilt und versetzt kunstvoll den Titel und hinterlässt blutige Spuren. Der Hintergrund, eine Art „grunge textur“, ist grau und einfach gehalten. Nichtsdestotrotz, wenn man das Buch gelesen hat, könnte man einige Zusammenhänge zwischen Cover und Plot schließen.

schreibstil

 

Hinter dem Autor Peter Sultani steckt wahrhaftig ein Mann, der weiß wie man mit Worten umzugehen hat. Die Detailliebe was die Charaktere angeht, oder die Morde, sind sehr ansprechend und verleiten sich das Ganze bildlich vorzustellen. Das man das bei dem ein oder anderen Mordfall nicht unbedingt tun sollte, wird einem meist erst bewusst, wenn es zu spät wird. Für schwache Gemüter ist dieses Buch definitiv nicht, verdient aber seine Kategorisierung als Thriller allemal.

 

Die Detailfreude des Autors sind jedoch nicht immer positiv, da auch gerne mal Dinge zu genau beschrieben werden, wie bspw. Straßen. Etwas, was man unnötig finden kann, wenn man doch einfach nur wissen will, wie es weiter geht. Oder es einfach nicht mit Straßennamen hat. Die gezielt gesetzten Humoreinlagen, meistens in Form von Craans Gedanken, zaubern gerne ein sachtes Lächeln auf das Gesicht. Eine erquickliche und willkommene Abwechslung, zu dem sonst recht düster und schweren Roman.

Bei Herrn Sultani sollte man jedoch Obacht geben – sobald man selbst glaubt eine Spur entdeckt und den psychopathischen Mörder gefasst zu haben, für er einen direkt auf den Holzweg. Gleich mehrmals. Und das ist auch gut so, den so bleibt „Weil du böse bist“, bis zuletzt verdammt spannend. Es ist nicht zu bestreiten, dass dieser Thriller gut durchdacht und geplant wurde. Die abwechselnden Erzählperspektiven – Ermittlung und der Mörder, der sich selbst „Der Imperator“ nennt – sind jedesmal gut voneinander zu trennen und zu erkennen. Die plausible Aufklärung der Morde und des Täters sind wie Quark auf einem Sonnenbrand – erfrischend und absolut befriedigend.

 

fazit

 

 

Mein einziges Manko wäre die teilweise zu große Detailliebe, ansonsten ist dieser Thriller ein absolutes Goldstück. Er regt zum mitfiebern an, führt einen auf den Holzweg und reißt einen bis zum Schluss mit. Ein Thriller wie er im Buche steht – wer eine leichte Abendlektüre sucht, ist hier falsch.

Den wenn man einmal anfängt, kann man nicht mehr aufhören. Daher auch verdiente

4von5Monde

 

 

 

 

[Kurzmeinung] Zersetzt- Lena Sander

Zersetzt - Lena SandnerTitel: Zersetzt
Autor: Lena Sander
Erscheinungjahr: August 2016
Formate: e-Book, Taschenbuch
Verlag: Pro-Talk
ISBN: 978-3-939990-21-5

Julia Hoven ist Journalistin und neugierig. Aus diesem Grund recherchiert sie die Hintergründe der  mysteriösen Krankheit, die ihren Vater befallen hat.  Begleitet wird sie hierbei von ihrem Kollegen Felix. Gemeinsam decken sie eine unglaubliche Geschichte auf, die nichts für schwache Nerven ist. Doch wer hinter so einer Geschichte her ist, macht sich Feinde -> mächtige Feinde. Dies wird spätestens klar, als in Julias Wohnung eingebrochen wird. Wer sind diese Feinde und warum trachten Sie ihr nach dem Leben? Was hat es mit dem Haifischbecken und einer Amnesie auf sich? Na, dies lest ihr mal schön selbst.

Das Buch hat mich umgehauen. Es hat sehr rasch an Fahrt aufgenommen. Dies ist ein kleiner Minuspunkt, da die Geschichte mich dadurch nicht ganz „abgeholt“ hat. Man wurde am Ende etwas erschlagen von vielen Informationen, einer raschen Story. Ich fühlte mich etwas wie von einem Zug überrollt, aber sehr positiv überrollt. Das Thema des Buches ist für mich etwas Besonderes. Es ist mal nicht der klassische Thriller mit Mord auf dem Friedhof, Maden, Ermittlungen und Co.

Die Charaktere finde ich sehr gut herausgearbeitet, die Story gut umgesetzt. Hierzu waren umfangreiche Recherchearbeiten notwendig, die sich aber bezahlt gemacht haben. Daher blieb der Spannungsbogen die ganze Zeit erhalten und das Buch lies mich ein wenig verwundert, aber auch wütend zurück.

Das Cover ist düster, würde mich jetzt nicht sofort ansprechen. Aber es ist auch angenehm anders, als viele andere Thriller. Gerade deswegen sticht es im Bücherregal oder im Buchladen auch hervor.

Mein Fazit:

Die Autorin hat alles richtig gemacht und bekommt verdiente

4,5 von 5 Schmetterlingen

4,5 von 5 Schmetterlingen

von mir. Ich kannte sie vorher nicht, hoffe aber, sie schreibt noch zahlreiche dieser Thriller.

[Rezension] Der Tod vergisst nie – Andreas Hultberg

Der Tod vergisst nie

Quelle: Divan Verlag

Autor: Andreas Hultberg

Erscheinungsjahr: 2016

Formate: e-Book

Seiten: 336

Verlag: Divan Verlag

Leseprobe: Divan

ISBN: 978-3-86327-034-6

 

InhaltDie Kommissare Lina Bredow und Christoph Zeller treffen an einem Tatort ein. Es handelt sich um einen kaltblütigen Dreifachmord. Kurz danach ereignet sich ein weiterer Mord – ein Doppelmord. Stehen diese Opfer in einer Verbindung zueinander? Warum erpresst der Minister den Kommissar Zeller und was hat dies mit dem Morden zu tun? Die Ermittlungen sind noch im Gange, da hat der Täter ein weiteres Opfer im Visier. Die Uhr tickt, werden die Kommissare den Mörder rechtzeitig stoppen können?

CharaktereDie Kommissare Lina Bredow und Christoph Zeller werden im Buch detailreich beschrieben und es gibt eine gewisse Entwicklung. Allerdings bleiben sie mir persönlich zu oberflächlich. Mir fehlte trotz der ausführlichen Beschreibung die Tiefe der Charaktere.

CoverDas Cover ist in verschiedenen Blautönen gehalten und es wird eine Hand abgebildet, die auf einem Holzboden liegt. Daneben sind Blutspritzer angedeutet. In Kombination mit dem Titel könnte man vermuten, dass jemand diese Person umgebracht hat und den Tod nie vergessen kann. Das Cover hat mich angesprochen und der Titel mich sehr neugierig gemacht. Es ist kein einzigartiges Cover, aber ein sehr gut gemachtes, was mir gefällt. Die Schriftart und Schriftfarben haben sich harmonisch in das Bild eingefügt

 

Andreas Hultberg ist ein Autor mit einem ausgcooltext1493129676eprägten Blick für Details. Jede Szene wird akribisch beschrieben.Dadurch hat man vor dem inneren Auge ein genaues Bild, wie Personen aussehen oder auch Orte gestaltet sind. Leider nimmt es mir als Leserin aber die Chance, mir selbst eine Szene auszumalen, meine Fantasie freien Lauf zu lassen. Dies finde ich für mich sehr schade. Ich selbst möchte gern in ein Buch eintauchen und mir selber noch Gedanken dazu machen können. Dies führte bei mir leider dazu, dass mir das Buch sehr langatmig vorkam, da vieles meiner Meinung nach zu genau beschrieben wurde.

Für mich ging auch viel an Spannung verloren und somit ist es ein recht durchwachsenes Buch. Dies fing schon bei der Personenbeschreibung am Anfang des Buches an, ging weiter über viele Szenenbeschreibungen. Vermutlich sollte es den Lesern ein genaueres Bild der handelnden Personen verschaffen. Mir sagte es leider nicht zu und führte dazu, dass ich das Buch einmal abgebrochen habe. Nach ein paar Wochen habe ich es erneut angefangen zu lesen, damit ich mir eine endgültige Meinung bilden konnte. Trotz der genauen Beschreibungen konnte ich mich nicht direkt mit den Charakteren und der Handlung anfreunden. Es werden viele schwierige Themen angesprochen. Dies finde ich sehr gut, denn kaum ein Autor traut sich daran, von Korruption und Erpressung in einem Buch zu schreiben.

Fazit

Wer den Schreibstil von Andreas Hultberg mag, oder auf genaue Szene- und Personenbeschreibungen steht, wird dieses Buch lieben. Ich stufe es als ein spezielleres Buch für Fans ein, zu denen ich jetzt leider nicht gehöre.

Ich gebe dem Buch daher eine Empfehlung für Fans dieses Autors oder einer detailreichen Beschreibung und daher

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

Kurzmeinung – Chase – Jagd auf die stumme Dichterin – Thomas Dellenbusch

Chase - Jagd auf die Stumme DichterinKurzthriller sind mir normalerweise sehr suspekt, da man in 75 Seiten kaum eine Handlung unterbringen kann, so dachte ich bisher und einige Thriller die ich in dieser Art schon gelesen haben, bestätigten mich darin. Doch dieser Thriller war ganz anders…

Da ich nicht zu viel verraten möchte vom Inhalt, halte ich es ganz kurz:

Eine junge Frau rennt den Inhaber einer Security-Firma um, da sie verfolgt wird. Wer die Verfolger sind, weiß er nicht, denn die junge Frau spricht nicht mit ihm.

Dies klingt erstmal harmlos, aber die Story hat es in sich und gewinnt schon ab dem ersten Satz an Fahrt. Herr Dellenbusch belehrte mich eines Besseren. Ab dem ersten Satz war ich gefangen in einer Geschichte, die rasanter nicht sein könnte. Meine Befürchtung, dass die Charaktere blass blieben und die Handlung an Tiefe fehlen lies, wurde auch nicht bedient. Ganz im Gegenteil, ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, welcher mein Lieblingscharakter ist. Der Autor versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen und auch Tiefgang nicht fehlen zu lassen. 

Dieser Thriller hat sich schnell und gut lesen lassen. Was mir angenehm aufgefallen war, ist der Schreibstil. Es sind keine Schachtelsätze vorhanden, sondern kurze, knackige Sätze. Rechtschreibfehler habe ich auch keine gefunden und egal ob auf Handy oder am PC oder auch auf dem Kindle, die Formatierung passt.

Es wird nicht das einzige Buch sein, was ich von Thomas Dellenbusch lesen werde und es war mir ein richtiges Vergnügen und bekommt eine uneingeschränkte Leseempfehlung und

 

5 von 5 Schmetterlinge

5 von 5 Schmetterlinge

Infos zum Buch

Autor: Thomas Dellenbusch
Titel: Chase – Jagd auf die stumme Dichterin
Genre: Kurzgeschichte, Thriller
Erschienen: 11. Oktober 2015
Verlag: KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch
Seitenanzahl: 75
Leseprobe: KopfKino – Chase – Jagd auf eine stumme Dichterin
Bildquelle: KopfKino-Verlag

Kalte Berechnung – Stefanie Maucher

 
 
Es gibt klassische Rezensionen, es gibt Kurzrezensionen und es gibt Rezensionen, wo man nicht weiß, wie man sie schreiben soll. Entweder war das Buch nur Mittelklasse, oder es war super und hat mich so bewegt, dass mir die Worte fehlen. 

Dieses Buch gehört auf jeden Fall zur Kategorie super. Da ich aber nicht so richtig weiß, wie ich es diesmal in Worte fassen soll, wird es keine klassische Rezension werden.

Stefanie Maucher ist Autorin und Mutter zweier Kinder und lebt jetzt in einer Stadt, die ich sehr mag – Leipzig. Geboren wurde sie 1976 in Stuttgart. Von ihr sind mehrere Romane bereits erschienen, u.a. „Fida“ und die „Kinder der Monde“. Sie ist vom Genre her also sehr wandelbar 😉
Vertreten ist sie mit ihrer eigenen Webseite, sowie auf Facebook (daher sind auch die Infos zu ihrer Person).

 

Kalte Berechnung (c) dotbooks.de

Kalte Berechnung
(c) dotbooks.de

Stefanie Maucher beschreibt in Kalte Berechnung die Rachegeschichte einer Mutter. Der Inhalt ist recht heftig und bevor ich ihn falsch wiedergebe, zitiere ich aus der Beschreibung:

„Er denkt, er kann sie kontrollieren.
Er denkt, sie wird ihm ihre Unschuld schenken.
Er weiß noch nicht, auf was er sich eingelassen hat …

Hand auf’s Herz: Wenn Sie hören, dass ein Kind missbraucht wurde – hegen Sie dann nicht auch für einen Moment den Wunsch, den Mistkerl zu bestrafen? Nur: Was passiert, wenn jemand es wirklich tut?“ (Quelle: dotbooks.de)

Das Buch ist auf jeden Fall keine leichte Kost. Es hat „nur“ 56 Seiten, aber viel mehr braucht es auch nicht. Oft habe ich unbewusst beim Lesen den Atem angehalten, teilweise auch gezittert. Schon lange hat mich kein Buch mehr auf diese Art und Weise gefesselt und mitgenommen. Immer wieder wollte ich es ob der Beschreibung einfach weglegen, hat es mich doch teilweise getriggert. Aber es ging nicht. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht und vor allem, wie es ausgeht. Es ist in der Ich-Form geschrieben.

Die Geschichte spielt in Ferropolis – Stadt aus Eisen. Die Autorin ist es gelungen, eindrucksvolle Ortsbeschreibungen zu geben. Ich konnte mir Ferropolis vor meinem Auge richtig vorstellen, obwohl ich es gar nicht kannte. Die Spannung war die ganze Zeit hoch, die Handlung in meinen Augen einzigartig, auch wenn es eine überraschende Wendung gab. Es gab nur einen kleinen Punkt, den ich mir nicht vorstellen konnte. Die Mutter soll ausgesehen haben wie eine Minderjährige. Selbst vor der Konzertkulisse und in Dunkelheit kann ich mir das schlecht vorstellen.

Alles in allem war es eine Geschichte, die mich sehr bewegt hat und nur einen kleinen Minuspunkt hat und damit erreicht sie

4 Schmetterlinge von 5

4 Schmetterlinge von 5

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Infos zum Buch

Seiten: 56
Erscheinungsdatum: Aug 2012
ISBN: eBook 978-3-943835-15-1
Verlag: dotbooks

Soul Beach – Frostiges Paradies – Kate Harrison

Soul Beach Frostiges Paradies, Cover

Soul Beach Frostiges Paradies 1
Kate Harrison (c) Loewe Verlag

 

Wenn die Cyberwelt das Leben beherrscht

 

Inhalt

Das Buch Soul Beach  – Frostiges Paradies von Kate Harrison ist ein Mystery-Thriller und der erste Band der Soul Beach Trilogie,  der zu großen Teilen in einer Cyberwelt spielt. Das klingt sehr technisch, aber wenn man es liest, wird man positiv überrascht sein. Alice hat eine Schwester, Megan. Megan schreibt ihr eine Mail. Dies wäre nicht ungewöhnlich, wenn sie nicht schon 4 Monate und 5 Tage tot wäre. Die Mail erreicht Alice genau am Tag der Beerdigung. Was hat es damit aufsich und lebt ihre Schwester vielleicht doch noch? Was hat es mit der Einladung zum Soul Beach aufsich? Wer erlaubt sich da einen Scherz mit Alice oder hat der Killer von Megan mit ihr Kontakt aufgenommen? Das lest ihr ab besten selbst.

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 Das Cover ist sehr auffällig gestaltet. Es ist pink mit schwarzen Palmen, die den Soul Beach wiederspiegeln. Deswegen ist mir das Buch auch sofort ins Auge gesprungen. Der Schnitt ist schwarz und somit hebt er sich auch erstaunlich von den vieler anderer Bücher ab. Wenn ich nur das Cover bewerten würde, auch wie es zum Buchinhalt passt, bekäme es schon volle 5 Schmetterlinge.

 

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Eine Charakterbeschreibung fällt mir hier sehr schwer, da das Buch ja teilweise in der virtuellen Welt spielt. Die Hauptprotagonistin ist Alice. Diese hat ihre Schwester Megan, eine weitere wichtige Person um die die Geschichte dreht, durch einen Mord verloren. Die Familie von Alice war bis zum Tod ihrer Schwester intakt. Doch jetzt bekommt sie immer wieder Streit mit. Dies wurde sehr gut herausgearbeitet und ich konnte mit Alice mitfühlen. Auch die Darstellung ihres Alltages fand ich sehr gut. Als sie dann die besagte Mail bekommt, reagiert sie auch wirklich vernünftig anfangs, also auch nicht ungewöhnlich oder unglaubhaft. Insgesamt habe ich diese „Figur“ sehr gemocht und regelrecht mitgefiebert, was sie im Laufe der Geschichte alles entdeckt und anstellt.

Wichtig ist natürlich auch noch Megan, die in einer Parallelwelt lebt. Soviel kann ich zu ihrer Person verraten. Sie nimmt in einer Mail mit Alice Kontakt auf. Sie wird gut beschrieben in dem Buch, wie genau möchte ich aber nicht verraten. Denn das sind kleine Bausteine in einem tollen Buch und wenn ich hier etwas verrate, braucht ihr das Buch nicht mehr zu lesen.

Es ist ein Jugendbuch, was leicht verständlich und einfach geschrieben ist. Die Handlung beginnt mit der Mail am Tag der Beerdigung von Megan und schreitet dann mit viel Spannung voran. An keiner Stelle war mir mal langweilig oder ich dachte mir: Wann endet das Buch endlich? Ganz im Gegenteil, es war so spannend, dass ich eine Nacht komplett durchgelesen habe und dann enttäuscht feststellen musste, dass ich Band 2 nicht besitze. 

Fazit

 

Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und ich kann es gar nicht erwarten, auch Band 2 zu lesen. Ich zähle mich eigentlich aufgrund meines Alters nicht zur angestrebten Zielgruppe. Daher kann ich guten Gewissens sagen: auch Erwachsene können viel Freude an diesem Buch haben. Ich könnte jetzt viele Lobeshymnen auspacken oder einfach sagen: Es war ein geniales Buch, was mich sehr bewegt hat und wo ich sehr froh war, es gelesen zu haben. Es bekommt daher volle

5 von 5 Schmetterlinge

5 von 5 Schmetterlinge

von mir.

Infos zum Buch

 

 

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 1 (17. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785573863

Die Beschützerin – Susanne Kliem

Die Beschützerin - Susanne Kliem 320 Seiten

Die Beschützerin – Susanne Kliem
320 Seiten

 

Thriller mit Schwächen

 

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In dem Thriller „Die Beschützerin“ von Susanne Kliem kommt kein Mord vor, jedenfalls nicht direkt. Aber warum dann ein Thriller? Weil es ein Psychothriller ist. Janne Amelung ist die Hauptprotagonistin und Event-Managerin eines Berliner Fernsehsenders. Ihre heile Welt gerät ins Wanken, als die Firma von Unternehmensberatern begutachtet wird. Besonders die gut aussehende Vanessa Ott sucht den privaten Kontakt zu Janne. Kurze Zeit später wird sie Opfer von Mobbing, doch wer hat es auf sie abgesehen?

 

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Das Cover ist in einem aufallenden Rot gestaltet. Was mir nicht so gut gefällt, ist übergroß der Name der Autorin auf dem Cover. Ansonsten sieht man eine schlafende Person in einem Bett. Überall scheint Blut zu sein.  

 

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Janne Amelung, die Event-Managerin und Hauptprotagonistin in diesem Buch ist ein kleines Naivchen. Sie geht ganz in ihrer Arbeit auf, hat einen netten Freund. Ansonsten scheint sie nur für ihre Arbeit zu leben. Sie ist ein sehr gutgläubiger Mensch und sieht aber die größten Offensichtlichkeiten nicht. Dies hat mich rasch in diesem Buch genervt. Gelernt Nein zu sagen hat sie auch nicht und somit ist der Fortschritt der Handlung vorprogrammiert.

 

Vanessa Ott ist eine anfangs sympathisch wirkende, adrette Person. Mit zunehmender Handlung merkte man aber ihr psychisches Problem immer mehr. Leider hat es die Autorin meiner Meinung nach nicht geschafft, hier eine interessante Person zu „stricken“. Immer wieder fallen Andeutungen, dies hätte  aber vertieft werden können. So wurde es nur recht schnell langatmig und ermüdend. Was die Autorin damit bezwecken wollte, weiß ich nicht.

 

Die Kollegen rund um Janne scheinen recht einfach gestrickt zu sein und vor allem zu allem Ja und Amen zu sagen. Sie hinterfragen nichts und nehmen alles als gegeben hin.  

 

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Die Handlung war interessant und spannend am Anfang, jedoch dann für mich rasch ermüdend und barg bald keinerlei Spannung mehr. Die Spannung wurde leider nicht bis zu Schluss gehalten und als es auf das Ende zuging, kam dieses in so schnellem Galopp und unrealistisch daher, dass man meinen konnte, die Autorin wollte das Buch nun rasch beenden. Mir als Leserin war schon nach wenigen Kapiteln klar, wohin die Reise geht und somit musste wohl ein so unrealistisches Ende herhalten. Mehr als einmal war klar, wer hinter den ganzen Mobbingattacken steckt und selbst der Hauptprotagonistin kamen immer wieder kleine erleuchtete Momente. Jeder Mensch wäre hier mal stutzig geworden. Nicht jedoch Janne Amlung und so plätscherte die Handlung weiter dahin.

 

 

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Mein Fazit ist insgesamt durchwachsen. Das Thema hat mich leider nur teilweise fesseln können, der Endspurt kam mir dann im zu schnellen Galopp und zu unrealistisch. Von einem Thriller habe ich sehr wenig gemerkt.  Daher kann ich leider nicht mehr als 

 

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

 

geben.

 

 

Kalte Gräber

 

Kalte Gräber -  Elizabeth Heiter 320 Seiten

Kalte Gräber –
Elizabeth Heiter
320 Seiten

 

 

  

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In dem Thriller von Elizabeth Heiter treibt ein Mörder im dunklen Wald sein Unwesen. Der kleine Ort Baskerville beherbergt ein dunkles Geheimnis. Im Wald werden zwei eingegrabene Frauenleichen gefunden, nur die Köpfe schauten noch heraus. Evelyne Baine, eine FBI-Profilerin wird um Hilfe gebeten. Doch kann sie den Mörder von Baskerville stellen oder wird sie selbst sein nächstes Opfer?

 

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Das Cover ist in verschiedene Grautöne gehalten. Es gruselt einem schon der schiere Anblick. Aber wie es der Thriller verspricht, macht es einem auch neugierig, was wird wohl geschehen. Passend zum Inhalt und Klappentext ist es auf jeden Fall und mich hat das Cover zur Buchauswahl angeregt.

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Der Charakter um Evelyn Baine ist gut beschrieben. Sie ist Profilerin beim FBI. Recht früh im Buch erfährt der Leser, warum sie zur Spezialeinheit gewechselt ist. Was mich allerdings auch ein wenig genervt hat, ist ihre sture und oft eigenmächtige Handlungsweise. Immer wieder hatte ich auch das Gefühl, sie muss allen unbedingt beweisen, was für eine tolle Ermittlerin sie ist. Ein wahrer Workaholic wie er im Buche steht. Trotz allem hat mir ihre Figur sehr gut gefallen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzten.

 

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Die Handlung war interessant und spannend, die Ereignisse im Buch unvorhersehbar.   Der Handlungsstrang ist logisch aufeinander aufgebaut und die Spannung im Buch hat an keiner Stelle nachgelassen. Besonders gut haben mir die Ortsbeschreibungen gefallen und dass es immer mal wieder kleiner Textpassagen aus der Sicht des Mörders gab. Dies hat das ganze ein wenig aufgelockert. Selbst bei den etwas ruhigeren Passagen, wo es eher um die Analyse des Mörders und des Falles ging, war kein bisschen Langeweile da. Es hat Spaß gemacht, dass Buch zu lesen.

  

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Es war alles flüssig geschrieben und der Aufbau spannend gestaltet. Die Wortwahl war nicht zu schwierig, wenngleich am Anfang die ganzen Abkürzungen der Spezialeinheiten ein wenig verwirrend waren.

 

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Ein solider Thriller im Stil von Numbers, Criminal Minds oder ähnlichen Fernsehserien und somit gibt es von mir  

 

 

4 Schmetterlinge von 5

4 Schmetterlinge von 5

 

 

 

 

 

 

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Erscheinungsdatum Erstausgabe: 10.03.2014
Verlag: Mira Taschenbuch (mit einem Klick auf den Verlag kommt ihr direkt zum Buch)
ISBN: 978-3-95649-000-2
Hardcover: 320 Seiten


Ich danke Blogg dein Buch und Mira Taschenbuch für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

Nr. 13 – Laura Wulff

 

Nr. 13 Laura Wullf  500 Seiten

Nr. 13
Laura Wullf
500 Seiten

 

Ein guter Thriller mit heftigem Anfang, nichts für Sensible

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Nr. 13 ist der zweite Thriller der Autorin Laura Wulff, in dem Daniel Zucker, ein im Rollstuhl sitzender Kommissar der Protagonist ist. Im Ritualbad wird eine Leiche gefunden. Doch der Zugang ist ihm durch die Treppen verwehrt. Also muss wieder einmal ein Kollege für ihn einspringen. Als eine verwirrte alte Frau in einer Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter einen Mord beobachtet haben will, ist Zuckers Neugier geweckt. Doch die Beschreibung ist mehr als vage, die Frau zu verwirrt. Marie, Daniels Frau wird nun beauftragt, ein Phantombild zu zeichnen. Doch damit bringt sie einen großen Stein ins Rollen. Was hat ihr Chef mit der ganzen Sache zu tun? Als auch noch Maries Cousin auf eigene Faust heimlich mit ermittelt, da Marie und Daniel sich scheinbar wegen dieses seltsamen Falls immer streiten, ist das Chaos perfekt. Was hat es mit der ominösen Zahl 13 auf sich und wer steckt hinter dem Mord? Was hat die alte Dame wirklich gesehen? Dies alles erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest.

 

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Das Cover ist sehr auffällig mit der Nr. 13 vorn drauf. Mich hat es gleich angesprochen und neugierig gemacht. Allerdings wirkt es auch sehr düster, gerade durch das heruntertropfende Blut  und den Efeu. Auf dem zweiten Blick sah ich, dass es eine Hausnummer darstellt. Warum das Cover so gestaltet wurde, erfährt der Leser sehr schnell in der Handlung.

 

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Daniel Zucker ist der ermittelnde Kommissar in diesem Buch. Er ist stur, leicht reizbar. Bedingt dadurch, dass er im Rollstuhl sitzt, fühlt er sich oft ausgeschlossen. Doch er ist ein „helles Köpfchen“. Mir hat seine Rolle sehr zugesagt, da er oft einfallsreich ist, wenn es ums Überwinden von Hindernissen geht.

Marie, Daniel Zuckers Frau, ermittelt neben Daniel mit in diesem Buch. Auf mich machte sie zwar einen besonnenen, aber auch was das Privatleben betraf, unentschlossenen Eindruck. Als Person konnte ich sie nicht so recht greifen.

Maries Cousin ist naiv und für seine 19 Jahre finde ich ihn sehr unreif. Zwar kann ich aufgrund des Altersunterschiedes nicht beurteilen, wie heutige Jugendliche sind, aber die Ermittlungen auf eigene Faust waren für mich dann doch recht unglaubwürdig.

 

 

 

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Der Beginn des Buches war für mich viel zu heftig und detailliert beschrieben. Es geht in dem Buch um Pädophilie und ich finde, man muss solche Szenen in einem Thriller nicht so genau beschreiben und schon gar nicht, damit ein Buch beginnen. Mich hat dies dermaßen geschockt und mitgenommen, dass ich das Buch mehrere Wochen weglegen musste. Da ich es als Rezensionsexemplar aber bekommen habe, wagte ich einen zweiten Anlauf und habe nach dieser Szene weiter gelesen. Es ging interessant und spannend weiter, jedoch folgten recht schnell wieder sehr detailreiche Beschreibungen eindeutiger Szenen und somit legte ich das Buch wieder für eine Woche zur Seite.  Trotz allem habe ich das Buch weitergelesen und die Ereignisse im Buch sind unvorhersehbar. Es gibt immer mal wieder einen Wechsel von den Ermittlungen zu den beschrieben Szenen. Der Handlungsstrang ist logisch aufeinander aufgebaut und die Spannung im Buch hat an keiner Stelle nachgelassen. Ohne die genauen Beschreibungen hätte es mir deutlich mehr Spaß gemacht, dass Buch zu lesen. Wer sensibel ist, sollte es sich aber wirklich überlegen.

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Ich gebe diesem Buch daher nur

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

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Seiten: (ca.) 502
Erscheinungsform: eBook-Lizenz
Erscheinungsdatum: Mär 2014
Verlag: dotbooks (klicken führt direkt zum Buch auf der Verlagsseite)

ISBN: eBook 978-3-95520-539-3 

Ich danke Blogg dein Buch und dotbooks für die Bereitstellung des Buches und die Möglichkeit, dieses als Rezensionsexemplar zur bekommen.

Höllental – Andreas Winkelmann

 

Höllental - Andreas Winkelmann 352 Seiten

Höllental – Andreas Winkelmann
352 Seiten

 

 

 

 

 

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Höllental von Andreas Winkelmann ist ein Thriller. Er beginnt damit, dass eine Frau im Winter das Höllental hinaufsteigt und sich von einer Eisenbahnbrücke in den Tod stürzt. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Ein Mann von der Bergwacht, Roman Schwarzenegger, hat die Pfade kontrolliert und Fußspuren entdeckt. Er folgt ihr und hat noch versucht sie aufzuhalten, leider ohne Erfolg. Sie blickt in seine Augen, voller Angst und dann lässt sie los. Dieser Blick verfolgt ihn noch lange und er möchte mit den Eltern reden. Die Ermittlungen beginnen und bringen erstaunliches zu Tage.

 

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Das Cover hat mich sehr angesprochen, weswegen ich das Buch auch gekauft habe. Die dunklen, lila Pilze passen sehr gut zum Titel Höllental. Es erinnert mich an einen dunklen, tiefen Wald.

 

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Es gibt viele verschiedene Charaktere in diesem Buch. Jedoch sind diese mir nicht gut genug und genau genug beschrieben. Mir hätte es geholfen, wenn ich mich mehr in die Personen hätte hineinversetzen können. So war es mir zu oberflächlich. Lediglich Roman Schwarzenegger war ein wenig ausführlicher beschrieben.

 

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Die Handlung ist nicht ganz chronologisch aufgebaut. Zwischendrin werden immer wieder Zeitsprünge eingeschoben. Es gab immer wieder spannende Ansätze, die dann für mich aber wieder durch eine langweilige Wortwahl beeinträchtigt wurden. Sehr schnell war mir klar, was hinter der Geschichte steckt und daher war das eigentliche Ende zwar überraschend, aber nicht wer der Auslöser für ihren Selbstmord war.

  

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Es gibt mehrere Perspektivwechsel, die mir beim Lesen nicht so zugesagt haben. Der Spannungsbogen hat sich für mich daher nicht aufgebaut.

 

 

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Wer mit Perspektivenwechsel und Zeitsprüngen keine Probleme hat, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

 

Ich selber gebe dem Buch nur

 

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

 

 

da es nicht mein Fall war aus diesen Gründen und sich bei mir die Spannung nicht so eingestellt hat, wie ich es von einem Thriller gewohnt bin.

 

 

 

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Erscheinungsdatum Erstausgabe: 18. Februar 2013
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-47561-2
Hardcover: 352 Seiten