Die Beschützerin – Susanne Kliem

Die Beschützerin - Susanne Kliem 320 Seiten

Die Beschützerin – Susanne Kliem
320 Seiten

 

Thriller mit Schwächen

 

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In dem Thriller „Die Beschützerin“ von Susanne Kliem kommt kein Mord vor, jedenfalls nicht direkt. Aber warum dann ein Thriller? Weil es ein Psychothriller ist. Janne Amelung ist die Hauptprotagonistin und Event-Managerin eines Berliner Fernsehsenders. Ihre heile Welt gerät ins Wanken, als die Firma von Unternehmensberatern begutachtet wird. Besonders die gut aussehende Vanessa Ott sucht den privaten Kontakt zu Janne. Kurze Zeit später wird sie Opfer von Mobbing, doch wer hat es auf sie abgesehen?

 

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Das Cover ist in einem aufallenden Rot gestaltet. Was mir nicht so gut gefällt, ist übergroß der Name der Autorin auf dem Cover. Ansonsten sieht man eine schlafende Person in einem Bett. Überall scheint Blut zu sein.  

 

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Janne Amelung, die Event-Managerin und Hauptprotagonistin in diesem Buch ist ein kleines Naivchen. Sie geht ganz in ihrer Arbeit auf, hat einen netten Freund. Ansonsten scheint sie nur für ihre Arbeit zu leben. Sie ist ein sehr gutgläubiger Mensch und sieht aber die größten Offensichtlichkeiten nicht. Dies hat mich rasch in diesem Buch genervt. Gelernt Nein zu sagen hat sie auch nicht und somit ist der Fortschritt der Handlung vorprogrammiert.

 

Vanessa Ott ist eine anfangs sympathisch wirkende, adrette Person. Mit zunehmender Handlung merkte man aber ihr psychisches Problem immer mehr. Leider hat es die Autorin meiner Meinung nach nicht geschafft, hier eine interessante Person zu „stricken“. Immer wieder fallen Andeutungen, dies hätte  aber vertieft werden können. So wurde es nur recht schnell langatmig und ermüdend. Was die Autorin damit bezwecken wollte, weiß ich nicht.

 

Die Kollegen rund um Janne scheinen recht einfach gestrickt zu sein und vor allem zu allem Ja und Amen zu sagen. Sie hinterfragen nichts und nehmen alles als gegeben hin.  

 

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Die Handlung war interessant und spannend am Anfang, jedoch dann für mich rasch ermüdend und barg bald keinerlei Spannung mehr. Die Spannung wurde leider nicht bis zu Schluss gehalten und als es auf das Ende zuging, kam dieses in so schnellem Galopp und unrealistisch daher, dass man meinen konnte, die Autorin wollte das Buch nun rasch beenden. Mir als Leserin war schon nach wenigen Kapiteln klar, wohin die Reise geht und somit musste wohl ein so unrealistisches Ende herhalten. Mehr als einmal war klar, wer hinter den ganzen Mobbingattacken steckt und selbst der Hauptprotagonistin kamen immer wieder kleine erleuchtete Momente. Jeder Mensch wäre hier mal stutzig geworden. Nicht jedoch Janne Amlung und so plätscherte die Handlung weiter dahin.

 

 

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Mein Fazit ist insgesamt durchwachsen. Das Thema hat mich leider nur teilweise fesseln können, der Endspurt kam mir dann im zu schnellen Galopp und zu unrealistisch. Von einem Thriller habe ich sehr wenig gemerkt.  Daher kann ich leider nicht mehr als 

 

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

 

geben.

 

 

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