Bluebutterfly's Bücherblog

27. April 2017, posted in Gedanken zum SonntagEin Haus in einem Tag – Gedanken zum Alltag 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

wie Ihr ja gesehen habt, ist seit Januar 2017 nichts auf dem Blog passiert. Dafür ist umso mehr im Hintergrund gelaufen, von dem Ihr bisher aber nichts mitbekommen habt. Dies wird daher ein sehr persönlicher Beitrag werden und ich habe ihn mehrfach angefangen und wieder verworfen. Ich möchte euch aber gern einen kleinen Einblick geben.

Umzüge stehen und standen ins Haus

Christian und Janine verknüpften sich nicht nur auf diesem Blog hier. Seit April ist die gemeinsame Lebensplanung im Galopp voran gegangen und somit darf ich verkünden: Wir ziehen um und gehen unsere Wege in Zukunft gemeinsam in einem Haus.

Auch wenn es landläufig unter „Fertighaus“ fällt, so ist es doch keineswegs fertig, sondern noch gewaltig was auszubauen, zu streichen, Böden einziehen und so weiter. Wer einzieht, muss auch ausziehen und somit müssen auch noch 2 Wohnungen durch uns aufgelöst werden. Das dies mitunter nicht ganz einfach und reibungslos ist, mussten wir beide schmerzlich feststellen. So verdienten dann auch noch ein paar Anwälte mit daran. Letztendlich scheint aber nun alles gut zu gehen und auch wenn wir noch auf einer Baustelle leben, wir haben ein Dach über den Kopf und ein bisschen ist es wie zelten in der Jugend. Das Essen kochten wir auf einem Gaskocher, die Brötchen werden in einer Mikrowelle aufgebacken und geheizt wurde lange Zeit mit Gasflaschen. Gestern konnte ich das erste Bad im Kerzenschein genießen, lauwarm kann das Wasser auch schön sein, wenn man 1 Woche nur aus Wassereimern gelebt hat ;-).

Spätestens am 01.05.2017 sind dann alle Umzüge über die Bühne gelaufen. Ein paar Einblicke möchten wir euch aber geben, bevor das Datenvolumen am Handy aufgebraucht ist. Denn Internet oder einen Festnetzanschluss gibt es hier im Baugebiet noch gar nicht.

Der gemeinsame Lebensweg geht weiter

Doch dies sind nicht die einzigen Änderungen die uns betreffen.

Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt. – Wind, Sand und Sterne, Karl Rauch Verlag 1941, S. 216; 18. Auflage 1989, S. 178, Übersetzung Henrik Becker

Getreu diesem Motto, werden wir ab September in eine gemeinsame, von Liebe, Treue und Respekt geprägte, Richtung blicken. Vielen Höhen und Tiefen haben unsere Gemeinschaft geprägt. Die ersten Vorbereitungen sind getroffen, ein Kleid habe ich gefunden, die Location ist reserviert und unsere Trauzeugen organisieren einen Junggesellenabschied. Da möchte ich lieber nicht wissen, was uns jeweils erwartet.

tequila

Ich freue mich ganz besonders darüber, dass wir durch einen Pfarrer getraut werden, den ich schon seit meiner Kindheit kenne. Zwar war ich nicht getauft, aber ich besuchte trotzdem die Kirche. Denn Glauben entsteht im Herzen und nicht dadurch, dass man jeden Sonntag in die Kirche geht oder als Baby getauft wird.

 

Wie ihr seht, ist gerade alles im Umbruch und bedingt dadurch, wird es erst einmal noch ein wenig ruhig hier sein. Bald ziehen dann auch noch die neuen Familienmitglieder ein.

Ebenso hoffen wir darauf, dass bald ein Glasfaseranschluss gelegt wird, da das Datenvolumen am Handy schnell aufgebraucht ist.
Wir hoffen, Ihr bleibt uns trotzdem erhalten?

Eine Frage zum Schluss aus reiner Neugier. Welche Umbrüche habt ihr in den letzten Jahren so gehabt und hattet ihr dabei vielleicht auch mal so ein klein wenig Angst wie ich, ob alles gut werden wird? Ich freue mich über Eure Kommentare.

 

Ganz liebe Grüße Eure Janine

written by Bluebutterfly

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