Ich schwimme ins Leben, Chronik eines angekündigten Freitods – Nicole Deck, Daniel J. Schütz

Ich schwimme ins Leben - Nicole Deck, Daniel J. Schütz 253  Seiten

Ich schwimme ins Leben – Nicole Deck, Daniel J. Schütz
253 Seiten


 

Inhalt

Wie der Titel „Ich schwimme ins Leben, Chronik eines angekündigten Freitods“ es schon sagt, geht es um den Lebensweg von Nicole Deck. Den Inhalt des Buches kann man aber trotzdem schwer beschreiben. Daniel Schütz ist neben Nicole der Autor des Buches, denn Nicole ist zu dem Zeitpunkt, als das Buch entstand, schon blind. Sie beide schreiben einen Rückblick von Nicoles Leben. Es wird ihre Kindheit beleuchtet, aber auch ihre Beziehungen. Der Leser erfährt auch sehr viel über ihre psychische Verfassung. Sie wollte bei den Paralympics starten und trainierte hart dafür. Mit welchen Unwegbarkeiten sie im Alltag klar kommen musste, nachdem sie blind war, erfährt der Leser nicht nur durch ihre Textpassagen, sondern auch durch Daniels. Am Ende des Buches erfährt der Leser noch Allgemeines über das Krankheitsbild Borderline.

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Das Buch ist in Gelb gehalten. Auf dem Cover ist Nicole zu sehen, nach ihrem Selbstmordversuch und mit Glasaugen. Mir hat das Bild sehr gefallen. Auf den ersten Blick habe ich nicht gesehen, dass sie blind ist. Mit dem Titel, konnte ich es allerdings nicht im Zusammenhang bringen. Wenn man das Buch aber liest, bekommt man erklärt, welches Motiv auf dem Cover genau dargestellt ist.

Fazit



Mich hat das Buch sehr mitgenommen. Ich habe es vor Jahren schon zweimal gelesen und mich oft gefragt, warum ich mich so gut hineinversetzten konnte in Nicole. Oftmals waren mir ihre Gefühle und Gedankengänge nicht fremd. Das Gefühl der Leere und Einsamkeit waren mir sehr bekannt, obwohl Menschen um mich rum waren.

Nun Jahre später habe ich es noch einmal gelesen, denn jetzt weiß ich ja, warum es mir so bekannt vorkam. Wir teilten ein ähnliches Schicksal, wobei ich nie so weit gehen würde, wie Nicole. Besonders bewegend finde ich den Anfang des Buches. Wenn man den Klappentext liest, weiß man ja, dass Nicole sich das Leben genommen hat. Das Buch beginnt damit, dass geschrieben steht, wie alt Nicole wurde. Als ich es las, musste ich schlucken.

Ihre Schilderungen, was sie alles durchmachte und was letztendlich dazu führte, dass sie keinen anderen Ausweg mehr wusste, waren bewegend. Aber auch die guten Momente wurden schön beschrieben.

Das Buch ist nicht nur aus ihrer Sicht geschrieben, sondern auch stellenweise aus der Sicht des Autors Daniel Schütz. Mehrfach musste ich das Buch weglegen, weil es mich einfach zu sehr mitgenommen hat. Trotz allem möchte ich keinerlei Abstriche mache und gebe dem Buch die vollen

5 Schmetterlinge von 5

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