[Rezension] Der Tod vergisst nie – Andreas Hultberg

Der Tod vergisst nie

Quelle: Divan Verlag

Autor: Andreas Hultberg

Erscheinungsjahr: 2016

Formate: e-Book

Seiten: 336

Verlag: Divan Verlag

Leseprobe: Divan

ISBN: 978-3-86327-034-6

 

InhaltDie Kommissare Lina Bredow und Christoph Zeller treffen an einem Tatort ein. Es handelt sich um einen kaltblütigen Dreifachmord. Kurz danach ereignet sich ein weiterer Mord – ein Doppelmord. Stehen diese Opfer in einer Verbindung zueinander? Warum erpresst der Minister den Kommissar Zeller und was hat dies mit dem Morden zu tun? Die Ermittlungen sind noch im Gange, da hat der Täter ein weiteres Opfer im Visier. Die Uhr tickt, werden die Kommissare den Mörder rechtzeitig stoppen können?

CharaktereDie Kommissare Lina Bredow und Christoph Zeller werden im Buch detailreich beschrieben und es gibt eine gewisse Entwicklung. Allerdings bleiben sie mir persönlich zu oberflächlich. Mir fehlte trotz der ausführlichen Beschreibung die Tiefe der Charaktere.

CoverDas Cover ist in verschiedenen Blautönen gehalten und es wird eine Hand abgebildet, die auf einem Holzboden liegt. Daneben sind Blutspritzer angedeutet. In Kombination mit dem Titel könnte man vermuten, dass jemand diese Person umgebracht hat und den Tod nie vergessen kann. Das Cover hat mich angesprochen und der Titel mich sehr neugierig gemacht. Es ist kein einzigartiges Cover, aber ein sehr gut gemachtes, was mir gefällt. Die Schriftart und Schriftfarben haben sich harmonisch in das Bild eingefügt

 

Andreas Hultberg ist ein Autor mit einem ausgcooltext1493129676eprägten Blick für Details. Jede Szene wird akribisch beschrieben.Dadurch hat man vor dem inneren Auge ein genaues Bild, wie Personen aussehen oder auch Orte gestaltet sind. Leider nimmt es mir als Leserin aber die Chance, mir selbst eine Szene auszumalen, meine Fantasie freien Lauf zu lassen. Dies finde ich für mich sehr schade. Ich selbst möchte gern in ein Buch eintauchen und mir selber noch Gedanken dazu machen können. Dies führte bei mir leider dazu, dass mir das Buch sehr langatmig vorkam, da vieles meiner Meinung nach zu genau beschrieben wurde.

Für mich ging auch viel an Spannung verloren und somit ist es ein recht durchwachsenes Buch. Dies fing schon bei der Personenbeschreibung am Anfang des Buches an, ging weiter über viele Szenenbeschreibungen. Vermutlich sollte es den Lesern ein genaueres Bild der handelnden Personen verschaffen. Mir sagte es leider nicht zu und führte dazu, dass ich das Buch einmal abgebrochen habe. Nach ein paar Wochen habe ich es erneut angefangen zu lesen, damit ich mir eine endgültige Meinung bilden konnte. Trotz der genauen Beschreibungen konnte ich mich nicht direkt mit den Charakteren und der Handlung anfreunden. Es werden viele schwierige Themen angesprochen. Dies finde ich sehr gut, denn kaum ein Autor traut sich daran, von Korruption und Erpressung in einem Buch zu schreiben.

Fazit

Wer den Schreibstil von Andreas Hultberg mag, oder auf genaue Szene- und Personenbeschreibungen steht, wird dieses Buch lieben. Ich stufe es als ein spezielleres Buch für Fans ein, zu denen ich jetzt leider nicht gehöre.

Ich gebe dem Buch daher eine Empfehlung für Fans dieses Autors oder einer detailreichen Beschreibung und daher

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

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