Tag-Archiv | Einmal durchs Regal Challenge

Einmal durchs Regal – Aufgaben Oktober 2014

Ich weiß, ich bin wieder einmal viel zu spät drann um euch die Aufgaben für Oktober vorzustellen.

Eigentlich komme ich gar nicht dazu, ein Buch zu lesen. Bei uns ist derzeit Hauptklausurzeit. Aber nachdem unsere Deutschklausur heute ganze 5 Minuten gedauert hat, habe ich sehr viel Zeit 😉

Den Text habe ich natürlich wieder einfach nur von Sasija genommen.

 

Hauptaufgabe

 

Jaaa der Monat der Geister, des Grusels, der düsteren Bräuche. Euch soll das Blut in den Adern gefrieren und eure Hände… ach was reden wir da, euer ganzer Körper soll erzittern.
– Daher lest einen Horrorroman.
Horror ist es dann, wenn es offensichtlich gekennzeichnet ist oder ihr es zu 100% bestätigen könnt, dass die Geschichte im Genre Horror zu Hause ist. (Stephen King, Dan Simmons, H. P. Lovecraft, Jack Ketchum)
(Richard Laymon = FSK 18 – wirklich harter Horror)

Nebenaufgaben

 

1. Um auch ein bissl Fantasy in den Monat einzubauen, dürfen Monster und Untote natürlich nicht fehlen.
– Lest ein Buch in dem entweder Vampire, Geister, Zombies und/oder Werwölfe eine Rolle spielen.
Es können auch alle Wesen im Buch auftauchen. (Twilight, Walking Dead, Kuss der Wölfin, Nilamrut-Reihe)

2. Im frühen Mittelalter wurde am 31.10. noch traditionell eine Art Totenfest mit dem Namen „Samhain“ gefeiert. „Samhain“ bedeutet „Ende des Sommers“
– Daher reist in die Zeit zurück und lest für uns einen historischen Roman.
(Rebecca Gable, Diana Gabaldon, Ken Follett, Iny Lorentz)

 

Meine Bücherauswahl

Für die Nebenaufgabe ist mir bisher noch kein Buch in meinem Bücherregal begegnet. Daher werde ich schauen, ob ich diese überhaupt lesen werde.

Die erste Nebenaufgabe habe ich schon erfüllt. Hier folgt noch die Rezension. Wie soll es auch anders sein, ich habe wieder einen Band von House of Night gelesen. Da muss ich mich ja auch ranhalten, im November erscheint bereits der 12. und somit letzte Band.

Gelesen habe ich Band 5 „Gejagt“.

Die zweite Nebenaufgabe werde ich gar nicht lesen. Ich mag generell keine historischen Romane. Zweimal habe ich es versucht und jeweils nach 20 Seiten abgebrochen.

Dafür gibt es diesen Monat 1-2 Bücher die unter „Sonstiges“ fallen werden. Soviel sei verraten, es fällt ins Genre Fantasy und ein äußerst attraktiver geheimnisvoller Mann mit langen Haaren spielt eine Hauptrolle (schwärm).

Fallen Euch Bücher für die Hauptaufgabe ein, die oben noch nicht geannt sind und die ihr mir empfehlen könnt?

Liebe Grüße

Eure Janine

Mind Ripper – Nadine Erdmann – Leseeindruck

 

Mind Ripper - Nadine Erdmann 308 Seiten

Mind Ripper – Nadine Erdmann
308 Seiten

 

Dieses Buch habe ich für die Challenge von Sasija und Michelle gelesen. Hier möchte ich erstmal  nur eine kurze Meinung dazu schreiben, die ausführliche Rezension folgt aber noch in Ruhe. Normalerweise schreibe ich ja immer eine ausführliche Rezension und dieses Buch wäre es auch wert. 

Allerdings ergab sich bei mir sehr kurzfristig eine berufliche Änderung und ich gönne mir doch tatsächlich einmal 4 Tage Urlaub mit dem Verein und somit fehlt mir die Zeit, bis zum 04.05. die ausgiebige Rezension zu schreiben. 

Das Buch spielt in London 2038 und geht damit los, dass Jamie, Zack und Jemma ein MMORPG Cybergame spielen und einen Drachen bekämpfen müssen. Dies machen sie mit futuristischen Geräten, die sie auf dem Kopf tragen. Der Haushälter ist kein normaler Mensch, sondern ein menschenähnlicher Roboter. Der Anfang war mir sehr befremdlich. Da mir weder solche Games etwas sagen, noch ich auf Fantasyspiele stehe oder Sience-Fiction, habe ich mich ein wenig durch diese Seiten kämpfen müssen. Für mich kam die Handlung erst richtig in Schwung, als die Jugendlichen während eines Spieles ins Koma gefallen sind. Zuviel möchte ich aber nicht verraten, damit ich nicht spoiler.  

Vom Schreibstil her hat mir das Buch sehr gut gefallen, die Handlung ist für jemanden, der auf Sience-Fiction steht sicherlich 5 Punkte wert. 

In diese Bewertung rechne ich auch einen Minuspunkt mit ein für das Cover. In einem Printbuch kommt es vielleicht rüber, jedoch ist es nicht gut auf einem schwarz-weißem eReader zu sehen. Selbst mit starker Beleuchtung, hat mich die Gestaltung gar nicht angesprochen und von alleine wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir dieses Buch für die Challenge auszusuchen. Da es aber sehr speziell ist, vergebe ich für mich erstmal nur 

 

4 Schmetterlinge von 5

4 Schmetterlinge von 5

 

 

Die Beschützerin – Susanne Kliem

Die Beschützerin - Susanne Kliem 320 Seiten

Die Beschützerin – Susanne Kliem
320 Seiten

 

Thriller mit Schwächen

 

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In dem Thriller „Die Beschützerin“ von Susanne Kliem kommt kein Mord vor, jedenfalls nicht direkt. Aber warum dann ein Thriller? Weil es ein Psychothriller ist. Janne Amelung ist die Hauptprotagonistin und Event-Managerin eines Berliner Fernsehsenders. Ihre heile Welt gerät ins Wanken, als die Firma von Unternehmensberatern begutachtet wird. Besonders die gut aussehende Vanessa Ott sucht den privaten Kontakt zu Janne. Kurze Zeit später wird sie Opfer von Mobbing, doch wer hat es auf sie abgesehen?

 

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Das Cover ist in einem aufallenden Rot gestaltet. Was mir nicht so gut gefällt, ist übergroß der Name der Autorin auf dem Cover. Ansonsten sieht man eine schlafende Person in einem Bett. Überall scheint Blut zu sein.  

 

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Janne Amelung, die Event-Managerin und Hauptprotagonistin in diesem Buch ist ein kleines Naivchen. Sie geht ganz in ihrer Arbeit auf, hat einen netten Freund. Ansonsten scheint sie nur für ihre Arbeit zu leben. Sie ist ein sehr gutgläubiger Mensch und sieht aber die größten Offensichtlichkeiten nicht. Dies hat mich rasch in diesem Buch genervt. Gelernt Nein zu sagen hat sie auch nicht und somit ist der Fortschritt der Handlung vorprogrammiert.

 

Vanessa Ott ist eine anfangs sympathisch wirkende, adrette Person. Mit zunehmender Handlung merkte man aber ihr psychisches Problem immer mehr. Leider hat es die Autorin meiner Meinung nach nicht geschafft, hier eine interessante Person zu „stricken“. Immer wieder fallen Andeutungen, dies hätte  aber vertieft werden können. So wurde es nur recht schnell langatmig und ermüdend. Was die Autorin damit bezwecken wollte, weiß ich nicht.

 

Die Kollegen rund um Janne scheinen recht einfach gestrickt zu sein und vor allem zu allem Ja und Amen zu sagen. Sie hinterfragen nichts und nehmen alles als gegeben hin.  

 

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Die Handlung war interessant und spannend am Anfang, jedoch dann für mich rasch ermüdend und barg bald keinerlei Spannung mehr. Die Spannung wurde leider nicht bis zu Schluss gehalten und als es auf das Ende zuging, kam dieses in so schnellem Galopp und unrealistisch daher, dass man meinen konnte, die Autorin wollte das Buch nun rasch beenden. Mir als Leserin war schon nach wenigen Kapiteln klar, wohin die Reise geht und somit musste wohl ein so unrealistisches Ende herhalten. Mehr als einmal war klar, wer hinter den ganzen Mobbingattacken steckt und selbst der Hauptprotagonistin kamen immer wieder kleine erleuchtete Momente. Jeder Mensch wäre hier mal stutzig geworden. Nicht jedoch Janne Amlung und so plätscherte die Handlung weiter dahin.

 

 

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Mein Fazit ist insgesamt durchwachsen. Das Thema hat mich leider nur teilweise fesseln können, der Endspurt kam mir dann im zu schnellen Galopp und zu unrealistisch. Von einem Thriller habe ich sehr wenig gemerkt.  Daher kann ich leider nicht mehr als 

 

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

 

geben.

 

 

Kalte Gräber

 

Kalte Gräber -  Elizabeth Heiter 320 Seiten

Kalte Gräber –
Elizabeth Heiter
320 Seiten

 

 

  

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In dem Thriller von Elizabeth Heiter treibt ein Mörder im dunklen Wald sein Unwesen. Der kleine Ort Baskerville beherbergt ein dunkles Geheimnis. Im Wald werden zwei eingegrabene Frauenleichen gefunden, nur die Köpfe schauten noch heraus. Evelyne Baine, eine FBI-Profilerin wird um Hilfe gebeten. Doch kann sie den Mörder von Baskerville stellen oder wird sie selbst sein nächstes Opfer?

 

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Das Cover ist in verschiedene Grautöne gehalten. Es gruselt einem schon der schiere Anblick. Aber wie es der Thriller verspricht, macht es einem auch neugierig, was wird wohl geschehen. Passend zum Inhalt und Klappentext ist es auf jeden Fall und mich hat das Cover zur Buchauswahl angeregt.

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Der Charakter um Evelyn Baine ist gut beschrieben. Sie ist Profilerin beim FBI. Recht früh im Buch erfährt der Leser, warum sie zur Spezialeinheit gewechselt ist. Was mich allerdings auch ein wenig genervt hat, ist ihre sture und oft eigenmächtige Handlungsweise. Immer wieder hatte ich auch das Gefühl, sie muss allen unbedingt beweisen, was für eine tolle Ermittlerin sie ist. Ein wahrer Workaholic wie er im Buche steht. Trotz allem hat mir ihre Figur sehr gut gefallen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzten.

 

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Die Handlung war interessant und spannend, die Ereignisse im Buch unvorhersehbar.   Der Handlungsstrang ist logisch aufeinander aufgebaut und die Spannung im Buch hat an keiner Stelle nachgelassen. Besonders gut haben mir die Ortsbeschreibungen gefallen und dass es immer mal wieder kleiner Textpassagen aus der Sicht des Mörders gab. Dies hat das ganze ein wenig aufgelockert. Selbst bei den etwas ruhigeren Passagen, wo es eher um die Analyse des Mörders und des Falles ging, war kein bisschen Langeweile da. Es hat Spaß gemacht, dass Buch zu lesen.

  

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Es war alles flüssig geschrieben und der Aufbau spannend gestaltet. Die Wortwahl war nicht zu schwierig, wenngleich am Anfang die ganzen Abkürzungen der Spezialeinheiten ein wenig verwirrend waren.

 

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Ein solider Thriller im Stil von Numbers, Criminal Minds oder ähnlichen Fernsehserien und somit gibt es von mir  

 

 

4 Schmetterlinge von 5

4 Schmetterlinge von 5

 

 

 

 

 

 

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Erscheinungsdatum Erstausgabe: 10.03.2014
Verlag: Mira Taschenbuch (mit einem Klick auf den Verlag kommt ihr direkt zum Buch)
ISBN: 978-3-95649-000-2
Hardcover: 320 Seiten


Ich danke Blogg dein Buch und Mira Taschenbuch für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

Nr. 13 – Laura Wulff

 

Nr. 13 Laura Wullf  500 Seiten

Nr. 13
Laura Wullf
500 Seiten

 

Ein guter Thriller mit heftigem Anfang, nichts für Sensible

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Nr. 13 ist der zweite Thriller der Autorin Laura Wulff, in dem Daniel Zucker, ein im Rollstuhl sitzender Kommissar der Protagonist ist. Im Ritualbad wird eine Leiche gefunden. Doch der Zugang ist ihm durch die Treppen verwehrt. Also muss wieder einmal ein Kollege für ihn einspringen. Als eine verwirrte alte Frau in einer Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter einen Mord beobachtet haben will, ist Zuckers Neugier geweckt. Doch die Beschreibung ist mehr als vage, die Frau zu verwirrt. Marie, Daniels Frau wird nun beauftragt, ein Phantombild zu zeichnen. Doch damit bringt sie einen großen Stein ins Rollen. Was hat ihr Chef mit der ganzen Sache zu tun? Als auch noch Maries Cousin auf eigene Faust heimlich mit ermittelt, da Marie und Daniel sich scheinbar wegen dieses seltsamen Falls immer streiten, ist das Chaos perfekt. Was hat es mit der ominösen Zahl 13 auf sich und wer steckt hinter dem Mord? Was hat die alte Dame wirklich gesehen? Dies alles erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest.

 

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Das Cover ist sehr auffällig mit der Nr. 13 vorn drauf. Mich hat es gleich angesprochen und neugierig gemacht. Allerdings wirkt es auch sehr düster, gerade durch das heruntertropfende Blut  und den Efeu. Auf dem zweiten Blick sah ich, dass es eine Hausnummer darstellt. Warum das Cover so gestaltet wurde, erfährt der Leser sehr schnell in der Handlung.

 

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Daniel Zucker ist der ermittelnde Kommissar in diesem Buch. Er ist stur, leicht reizbar. Bedingt dadurch, dass er im Rollstuhl sitzt, fühlt er sich oft ausgeschlossen. Doch er ist ein „helles Köpfchen“. Mir hat seine Rolle sehr zugesagt, da er oft einfallsreich ist, wenn es ums Überwinden von Hindernissen geht.

Marie, Daniel Zuckers Frau, ermittelt neben Daniel mit in diesem Buch. Auf mich machte sie zwar einen besonnenen, aber auch was das Privatleben betraf, unentschlossenen Eindruck. Als Person konnte ich sie nicht so recht greifen.

Maries Cousin ist naiv und für seine 19 Jahre finde ich ihn sehr unreif. Zwar kann ich aufgrund des Altersunterschiedes nicht beurteilen, wie heutige Jugendliche sind, aber die Ermittlungen auf eigene Faust waren für mich dann doch recht unglaubwürdig.

 

 

 

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Der Beginn des Buches war für mich viel zu heftig und detailliert beschrieben. Es geht in dem Buch um Pädophilie und ich finde, man muss solche Szenen in einem Thriller nicht so genau beschreiben und schon gar nicht, damit ein Buch beginnen. Mich hat dies dermaßen geschockt und mitgenommen, dass ich das Buch mehrere Wochen weglegen musste. Da ich es als Rezensionsexemplar aber bekommen habe, wagte ich einen zweiten Anlauf und habe nach dieser Szene weiter gelesen. Es ging interessant und spannend weiter, jedoch folgten recht schnell wieder sehr detailreiche Beschreibungen eindeutiger Szenen und somit legte ich das Buch wieder für eine Woche zur Seite.  Trotz allem habe ich das Buch weitergelesen und die Ereignisse im Buch sind unvorhersehbar. Es gibt immer mal wieder einen Wechsel von den Ermittlungen zu den beschrieben Szenen. Der Handlungsstrang ist logisch aufeinander aufgebaut und die Spannung im Buch hat an keiner Stelle nachgelassen. Ohne die genauen Beschreibungen hätte es mir deutlich mehr Spaß gemacht, dass Buch zu lesen. Wer sensibel ist, sollte es sich aber wirklich überlegen.

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Ich gebe diesem Buch daher nur

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

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Seiten: (ca.) 502
Erscheinungsform: eBook-Lizenz
Erscheinungsdatum: Mär 2014
Verlag: dotbooks (klicken führt direkt zum Buch auf der Verlagsseite)

ISBN: eBook 978-3-95520-539-3 

Ich danke Blogg dein Buch und dotbooks für die Bereitstellung des Buches und die Möglichkeit, dieses als Rezensionsexemplar zur bekommen.

Höllental – Andreas Winkelmann

 

Höllental - Andreas Winkelmann 352 Seiten

Höllental – Andreas Winkelmann
352 Seiten

 

 

 

 

 

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Höllental von Andreas Winkelmann ist ein Thriller. Er beginnt damit, dass eine Frau im Winter das Höllental hinaufsteigt und sich von einer Eisenbahnbrücke in den Tod stürzt. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Ein Mann von der Bergwacht, Roman Schwarzenegger, hat die Pfade kontrolliert und Fußspuren entdeckt. Er folgt ihr und hat noch versucht sie aufzuhalten, leider ohne Erfolg. Sie blickt in seine Augen, voller Angst und dann lässt sie los. Dieser Blick verfolgt ihn noch lange und er möchte mit den Eltern reden. Die Ermittlungen beginnen und bringen erstaunliches zu Tage.

 

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Das Cover hat mich sehr angesprochen, weswegen ich das Buch auch gekauft habe. Die dunklen, lila Pilze passen sehr gut zum Titel Höllental. Es erinnert mich an einen dunklen, tiefen Wald.

 

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Es gibt viele verschiedene Charaktere in diesem Buch. Jedoch sind diese mir nicht gut genug und genau genug beschrieben. Mir hätte es geholfen, wenn ich mich mehr in die Personen hätte hineinversetzen können. So war es mir zu oberflächlich. Lediglich Roman Schwarzenegger war ein wenig ausführlicher beschrieben.

 

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Die Handlung ist nicht ganz chronologisch aufgebaut. Zwischendrin werden immer wieder Zeitsprünge eingeschoben. Es gab immer wieder spannende Ansätze, die dann für mich aber wieder durch eine langweilige Wortwahl beeinträchtigt wurden. Sehr schnell war mir klar, was hinter der Geschichte steckt und daher war das eigentliche Ende zwar überraschend, aber nicht wer der Auslöser für ihren Selbstmord war.

  

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Es gibt mehrere Perspektivwechsel, die mir beim Lesen nicht so zugesagt haben. Der Spannungsbogen hat sich für mich daher nicht aufgebaut.

 

 

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Wer mit Perspektivenwechsel und Zeitsprüngen keine Probleme hat, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

 

Ich selber gebe dem Buch nur

 

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

 

 

da es nicht mein Fall war aus diesen Gründen und sich bei mir die Spannung nicht so eingestellt hat, wie ich es von einem Thriller gewohnt bin.

 

 

 

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Erscheinungsdatum Erstausgabe: 18. Februar 2013
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-47561-2
Hardcover: 352 Seiten

Rosenzauber – Nora Roberts

 

Rosenzauber - Nora Roberts 448 Seiten

Rosenzauber – Nora Roberts
448 Seiten

 

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Rosenzauber von Nora Roberts ist ein klassischer Frauenroman, passend zum Thema Frühling. Die Handlung spielt in Boonsboro, wo der männliche Hauptprotagonist Beckett Montgomery  mit seinen beiden Brüdern ein altes zu einem neuen Hotel ausbaut. Die weibliche Protagonistin ist  Clare Brewster, die mit ihrem Sohn zusammen nach Boonsboro zurückgekehrt ist und eine kleine Buchhandlung führt. Sie hat ihren Mann verloren.  Beckett hat schon immer Gefühle für Clare gehabt, doch hat er sich nie getraut, diese zu offenbaren. Er nimmt all‘ seinen Mut zusammen und bietet ihr eine Privatführung an. Denn das Besondere an dem Hotel ist, dass alle Räume nach berühmten Liebespaaren, auch aus Büchern, benannt wurden. Doch noch ein unheimliches Geheimnis lastet auf dem Hotel, woher kommt dieser eigentümliche Geruch? Das müsst ihr selber herausfinden.

 

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Das Cover ist bunt und frühlingshaft gehalten mit einem Rosenbusch vor einem grau-weißen Zaun.  Der Himmel ist schön blau. Im Hintergrund ist ein Haus zu sehen. Man könnte spekulieren, ob dies das Hotel sein soll. Wobei dies aufgrund der später im Buch zu findenden Umgebungsbeschreibung des Hotels nicht möglich ist.

 

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Beckett Montgomery ist meiner Meinung nach ein handwerklich begabter junger Mann, der jedoch im Umgang mit Frauen, besonders mit Clare sehr schüchtern ist. Er war mir gleich sympathisch, wobei mir nach einiger Zeit seine Art nicht mehr so zusagte, da sie eintönig und nicht abwechslungsreich war.

Clare Brewster ist eine sympathische, ein wenig naive junge Mutter, die eine kleine Buchhandlung führt. Sie glaubt nicht an übersinnliche Phänomene, steht mit beiden Beinen fest im Leben. Sie hat einen aufdringlichen Verehrer.

 

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Die Handlung war nur teilweise interessant und spannend geschrieben, die Ereignisse im Buch waren vorhersehbar. Der Handlungsstrang ist logisch aufeinander aufgebaut, es gibt keine überraschenden Wendungen. Allerdings war manchmal nicht klar, an welchem Wochentag das Buch gerade spielt, es gab ein paar seltsame Sprünge im Buch. Typische Klischees für Liebes- und Frauenromane wurden bedient. Mir kam es teilweise vor, wie aus dem Film: „Ewig grüßt das Murmeltier“. Immer wieder das gleiche Schema, nur an anderen Wochentagen. Sie sieht ihn, traut sich nicht, er sieht sie, traut sich nicht sie anzusprechen. Das geht eine ganze Weile so weiter.

  

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Das Buch ist flüssig geschrieben, es hat sich gut lesen lassen trotz der Wiederholungen des Inhaltes. Mir war es allerdings nicht spannend genug und ich musste mich mehrfach dazu zwingen, weiterzulesen und nicht einfach ein paar Seiten zu überblättern.

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Wer die klassischen Frauenromane und Liebesromane mag, der ist mit diesem Buch gut bedient. Ich habe es für eine Challenge lesen müssen. Es ist nicht mein Genre, die Spannung hat mir gefehlt und die ewige Handlungsspirale aus Liebe ja und nein, war nicht meines.

 

Ich gebe diesem Band daher leider nur  

2 Schmetterlinge von 5

2 Schmetterlinge von 5

 

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Erscheinungsdatum Erstausgabe: 19.11.2012
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
ISBN: 9783442380466
Hardcover: 448 Seiten

House of Night – Ungezähmt – P.C. Cast + Kristin Cast

 

House of Night - Ungezähmt - P.C. Cast + Kristin Cast 544 Seiten

House of Night – Ungezähmt – P.C. Cast + Kristin Cast
544 Seiten

 

 

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Im vierten Band „Ungezähmt“ der Reihe House of Night von P.C. Cast + Kristin Cast geht es richtig durcheinander zu. Zoey wird zur Außenseiterin, da ihre Freunde wütend auf sie sind und sich von ihr abwenden. Am Ende bleiben ihr nur noch zwei Personen. Doch Aphrodite ist kein Vampyr mehr, wie sich ja schon aus Band 3 ergeben hat und ihre beste Freundin ist weiterhin eine Untote. Aufgrund der Geschehnisse rund ums House of Night, will Neferet den Menschen den Krieg erklären. Zoey kann ihre Kräfte besser kontrollieren und hört auf ihr Gefühl und merkt schnell, dass dies der falsche Weg ist. Es kommt zu einer spannenden, gefährlichen Wende im Internat. Wer ist Gut und wer ist Böse und was hat es mit der uralten Macht auf sich, die aktiviert wurde? Das alles lest ihr am besten selbst. Es lohnt sich auf jeden Fall.

 

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Wie auch schon bei den anderen drei Bänden gefällt mir das Cover sehr gut. Abgebildet ist Zoey von hinten. Man sieht ihre schönen langen, dunklen Haare sowie ihre Tattoos. Gerade das Hard Cover glänzt sehr schön, auch gefällt mir der grüne Schriftzug auf dem Einband.

 

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Zoey war im dritten Band recht nervig. Dies hat sich in diesem Band gravierend geändert. Sie hat Stärke und Reife gewonnen. Ihre Handlungen sind überlegter und nicht mehr so impulsiv.

Aphrodite war mir wieder nur teilweise sympathisch. Ihre zickige Art ging mir an manchen Stellen auf die Nerven, jedoch führte sie auch zu interessanten und guten Textpassagen.

Neferet hat sich sehr verändert. Sie ist immer noch Chefin und Hohepriesterin des House of Night, jedoch bekommt sie unerwarteten Besuch, nachdem sie den Menschen den Krieg erklären will.  Aus gut wird böse.

Stevie Rae ist weiterhin eine Untote. Sie ist mir leider nicht mehr so sympathisch wie am Anfang. Ihre Beschreibung ist aber sehr gut, so dass ich sie mir bildlich vorstellen konnte. Manchmal konnte ich sie sogar fast „riechen“… Mehr möchte ich aber nicht verraten, da ich sonst Spoilern würde.

 

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Die Handlung war interessant und spannend, die Ereignisse im Buch unvorhersehbar.   Gerade der Zwiespalt zwischen dem, was sie ihren Freunden anvertraut und dem Schutz ihrer Freunde vor Bösem, fand ich gut dargestellt. Hier habe ich auch gern überlegt, wie ich wohl in dieser Situation reagiert hätte. Der Handlungsstrang ist logisch aufeinander aufgebaut und die Spannung im Buch hat an keiner Stelle nachgelassen. Es hat Spaß gemacht, dass Buch zu lesen.

  

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Nur am Anfang gab es kurz eine Wiederholung zur Erklärung. Ansonsten war alles flüssig geschrieben und der Aufbau spannend gestaltet. Die Wortwahl ist einem Jugendroman angemessen.

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Band 4 habe ich im Gegensatz zu Band 3 sehr gern gelesen und gebe diesem Buch daher eine klare Kaufempfehlung.

 

Ich gebe diesem Band daher leider nur  

5 Schmetterlinge von 5

5 Schmetterlinge von 5

 

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Erscheinungsdatum Erstausgabe: 01.10.2011
Verlag: Fischer FJB
ISBN: 978-3-8414-2004-6
Hardcover: 544 Seiten

Ich nannte dich Kate – Nicole Beisel

Ich nannte dich Kate  Nicole Beisel 300 Seiten

Ich nannte dich Kate
Nicole Beisel
300 Seiten

 
Familienroman der mehr verspricht als er hält
 

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In dem Roman „Ich nannte dich Kate“ von Nicole Beisel kommen die Hauptprotagonisten Linda und ihre Oma Betty vor. Linda lebt mit ihrer Großmutter zusammen, da ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Ihr ganzes Leben reduziert sich am Anfang der Geschichte auf ihr Berufsleben, da sie in einer Ausbildung steht. Genau dort trifft sie auf die dritte wichtige Person des Romanes. Sie fühlt sich auf eine eigenartige Art und Weise von dieser Frau angezogen. Doch sie versteht dies nicht. Das Rätsel nimmt seinen Lauf, als diese Frau ihre neue Nachbarin wird und Lindas geliebte Oma stirbt. Was es genau mit dieser Frau auf sich hat, müsst ihr einfach selber lesen.

 

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Das Cover finde ich einfach gehalten, aber ansprechend. Zusammen mit dem Titel könnte man darauf schließen, dass es um einen Familienroman geht. Was unglücklich ist, dass der Name so in den Kopf der Dame hineinragt und zumindest beim eBook dann nicht mehr so gut zu lesen ist.

 

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Linda ist eine sympathische junge Frau, die für ihre Ausbildung lebt. Sie hat schon ein bewegtes Leben hinter sich, von dem man aber zu wenig erfährt. Sie wirkte teilweise sehr naiv auf mich. Trotz dass sie die wichtigste Person in diesem Roman ist, fand ich sie persönlich nicht so gut charakterisiert. Hier hätte man mehr auf sie eingehen können, ihre Gedanken und Gefühle und auch noch ein wenig aus der Vergangenheit erzählen können.

 

Betty ist eine ältere Dame und die Oma von Linda. Von ihr erfährt man ein wenig mehr, auch welche Gedanken und Sorgen sie sich um Linda macht. Dies war sehr gut nachvollziehbar und sie als Person war gut charakterisiert. Ihr Ableben war sehr überraschend und gut im Buch eingebracht.

 

Die dritte und anfangs noch unbekannte Person spielt eigentlich auch eine wichtige Rolle. Ich konnte sie jedoch nicht wirklich richtig „greifen“. Zu ihr möchte ich nicht so viel verraten, da ich sonst wichtige Teile der Handlung verraten würde.

 

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Die Handlung ist geradlinig aufgebaut. Jedoch war bereits auf Seite 23 klar, worauf die Story hinaus läuft. Lediglich der Tod von Betty, der Oma von Linda, war unvorhersehbar. Dies war aber nötig, um das eigentliche Rätsel in Gang zu bringen. Ich fand es persönlich sehr schade, dass mir so früh im Buch schon die weitere Story klar war und mir somit die Spannung genommen wurde. Ich habe das Buch weitergelesen in der Hoffnung, es passiert noch etwas richtig Spannendes. Leider war das nicht wirklich der Fall und für mich plätscherte die Handlung nur noch dahin. Das Ende war dann auch nicht sonderlich überraschend. Hier hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht oder ein Ende, was nicht schon vorhersehbar war.

 

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Der Schreibstil war anfangs gar nicht mein Fall. Es gab noch viele Kommata-Fehler sowie Fehler im Satzbau. Auch sind die Sätze extrem lang und verschachtelt. Hier ein Beispiel aus dem Buch: “Sie stellte es ihr – wie man es aus Filmen kennen mag, in denen es um schweren und scheinbar unheilbaren Liebeskummer ging – regelmäßig ein Tablett vor die Tür, ehe sie leise die Treppen wieder hinunter stieg und geduldig darauf wartete, dass Linda wenigstens eine Kleinigkeit zu sich nehmen mochte.“

Auch die vielen Wortwiederholungen „Betty“ bis zum ersten Drittel des Buches, gestalteten das Lesen als nicht sonderlich angenehm. Mehr als einmal fragte ich mich, ob das Lektorat diese eklatanten Fehler im Schreibstil übersehen hat. Die Sprache war auch recht einfach gehalten und erinnerte mich stark an einen Aufsatz in der 9. Klasse, aber leider nicht an ein hochwertiges Buch.

Dies besserte sich dann aber stark. Mir kam kurzfristig der Gedanke, dass jemand anderes das Buch weiter und fertig geschrieben hat. Der Schreibstil wurde anders. Die vielen Schachtelsätze hörten ebenso auf, wie Kommata-Fehler und Satzbaufehler. Der einfache Schreibstil verbesserte sich und es war angenehmer, das Buch zu lesen. Nun konnte man recht flott und ohne stolpern der Handlung folgen.

 

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Ich bin der Autorin dankbar, dass Sie mir das Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Jedoch bin ich ehrlich, gekauft hätte ich mir das Buch so nicht und bin auch froh, es nicht gekauft zu haben. Der Autorin möchte ich den Rat geben, sich nach einem anderen Lektorat umzusehen und die Fehler noch zu korrigieren und eine korrigierte Version auf Amazon online zu stellen.

 

Ich gebe diesem Buch daher leider nur  

 

2 Schmetterlinge von 5

2 Schmetterlinge von 5

 

 

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Erstveröffentlichung: 17.03.2014
Seitenzahl epub (gem. Neobooks): 161
Seitenzahl Print: genau 300
Verlag und ISBN: Keine(r), da Self-Publishing.

Einmal durchs Regal – Aufgaben April 2014

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Nun ist es wieder soweit. Michelle und Sasija haben ihre Aufgaben für April veröffentlicht. 

Ich kopiere einfach mal von Sasijas Blog. 

 

~ April ~

  • ~ Hauptaufgabe ~

– Der April bringt uns vielseitige Stimmungen. In unserem Leben und auch im Lesebedarf. Zudem sind Michelle und ich bekennende Whovians. (VORSICHT: Ansteckend!) Diesmal haben wir uns ein Genre gewünscht, welches für Manche ein totales Gebiet ist.
„Damit ihr eure 2 Punkte richtig hart erarbeiten müsst, lest ein Buch im Science Fiction Bereicht“
(Hier lassen wir natürlich auch Bücher, die nur teils etwas SF-angehaucht sind, gelten)

Ich habe lange überlegen müssen und dann auch Rücksprache halten müssen. Nun wird es folgendes Buch werden: 

 

Erebos – U. Poznanski Quelle: http://www.loewe-verlag.de/

 

  • ~ Nebenaufgaben ~

1. Jaaa das wechselnde Aprilwetter! Hier möchten wir gerne eine Aufgabe mit den passenden Aprilwetter-Farben von euch.
„Lest also ein Buch mit blauen oder grauem Cover“
(Es kann auch gemischt sein. Hauptsache Blaugrautöne)

 

Diese Aufgabe ist sehr einfach für mich. Ich habe sehr viel Bücher auf meinem SuB, aber aktuell noch ein Rezensionsexemplar, welches ich von BloggdeinBuch bekommen habe. Somit lese ich: 

 

Kalte Gräber -  Elizabeth Heiter

Kalte Gräber –
Elizabeth Heiter

 

2. Um unsere allererste Hauptaufgabe im Janunar fortzusetzen…
„Lest bitte ein Buch, deren Reihe ihr schon begonnen habt“ (Also einen 2ten oder 3ten Teil einer begonnenen Buchreihe. Es muss nicht die aus dem Januar sein…)

Diese Aufgabe ist wie geschaffen für mich. Wie die regelmäßigen Leser meines Blogs schon mitbekommen haben, lese ich momentan die Reihe House of Night. Somit werde ich im April den 5. Band davon lesen. 

 

House of Night - Gejagt - P.C. Cast + Kristin Cast 576 Seiten

House of Night – Gejagt – P.C. Cast + Kristin Cast
576 Seiten

 

 

  • ~ Zusatzaufgaben ~

Diesen Monat wird es eine Zusatzaufgabe geben.

– Diese findet ihr hier auf meinem Blog
– Sie wird auch eine Woche lang laufen, besteht aus vier Teilen und wird stückchenweise, an einzelne Tage verteilt, veröffentlicht werden. (Immer um 8:00 Uhr morgens)
– Sie beginnt am Montag (07.04.2014) und endet am Sonntag (13.04.2014) 
– Die Zusatzaufgabe besteht aus fünf Rätseln. (Also 5 Antworten werden gesucht 😉 )
– Alle Antworten sollen gesammelt werden und spätestens am Sonntag (13.04.2014) per Kontaktformular an meine e-Mail verschickt werden.
– Alle weiteren Infos findet ihr am jeweiligen Tag des einzelnen Rätsels.
– Für jede richtige Antwort vergeben wir einen Punkt. Ihr könnt im April also 5 Extrapunkte einsacken 😉

 

Auf die Zusatzaufgaben bin ich schon sehr gespannt. Jedoch sind diese genau in der Woche, wo ein neuer Abschnitt in meinem beruflichen Leben beginnt. Ich hoffe, ich finde dann genug Zeit, diese zu erledigen und die Rätselgöttin ist mir auch noch gnädig. Aber ich werde es auf jeden Fall versuchen 😉

Was meint ihr zu den Aufgaben?