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Nr. 13 – Laura Wulff

 

Nr. 13 Laura Wullf  500 Seiten

Nr. 13
Laura Wullf
500 Seiten

 

Ein guter Thriller mit heftigem Anfang, nichts für Sensible

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Nr. 13 ist der zweite Thriller der Autorin Laura Wulff, in dem Daniel Zucker, ein im Rollstuhl sitzender Kommissar der Protagonist ist. Im Ritualbad wird eine Leiche gefunden. Doch der Zugang ist ihm durch die Treppen verwehrt. Also muss wieder einmal ein Kollege für ihn einspringen. Als eine verwirrte alte Frau in einer Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter einen Mord beobachtet haben will, ist Zuckers Neugier geweckt. Doch die Beschreibung ist mehr als vage, die Frau zu verwirrt. Marie, Daniels Frau wird nun beauftragt, ein Phantombild zu zeichnen. Doch damit bringt sie einen großen Stein ins Rollen. Was hat ihr Chef mit der ganzen Sache zu tun? Als auch noch Maries Cousin auf eigene Faust heimlich mit ermittelt, da Marie und Daniel sich scheinbar wegen dieses seltsamen Falls immer streiten, ist das Chaos perfekt. Was hat es mit der ominösen Zahl 13 auf sich und wer steckt hinter dem Mord? Was hat die alte Dame wirklich gesehen? Dies alles erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest.

 

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Das Cover ist sehr auffällig mit der Nr. 13 vorn drauf. Mich hat es gleich angesprochen und neugierig gemacht. Allerdings wirkt es auch sehr düster, gerade durch das heruntertropfende Blut  und den Efeu. Auf dem zweiten Blick sah ich, dass es eine Hausnummer darstellt. Warum das Cover so gestaltet wurde, erfährt der Leser sehr schnell in der Handlung.

 

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Daniel Zucker ist der ermittelnde Kommissar in diesem Buch. Er ist stur, leicht reizbar. Bedingt dadurch, dass er im Rollstuhl sitzt, fühlt er sich oft ausgeschlossen. Doch er ist ein „helles Köpfchen“. Mir hat seine Rolle sehr zugesagt, da er oft einfallsreich ist, wenn es ums Überwinden von Hindernissen geht.

Marie, Daniel Zuckers Frau, ermittelt neben Daniel mit in diesem Buch. Auf mich machte sie zwar einen besonnenen, aber auch was das Privatleben betraf, unentschlossenen Eindruck. Als Person konnte ich sie nicht so recht greifen.

Maries Cousin ist naiv und für seine 19 Jahre finde ich ihn sehr unreif. Zwar kann ich aufgrund des Altersunterschiedes nicht beurteilen, wie heutige Jugendliche sind, aber die Ermittlungen auf eigene Faust waren für mich dann doch recht unglaubwürdig.

 

 

 

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Der Beginn des Buches war für mich viel zu heftig und detailliert beschrieben. Es geht in dem Buch um Pädophilie und ich finde, man muss solche Szenen in einem Thriller nicht so genau beschreiben und schon gar nicht, damit ein Buch beginnen. Mich hat dies dermaßen geschockt und mitgenommen, dass ich das Buch mehrere Wochen weglegen musste. Da ich es als Rezensionsexemplar aber bekommen habe, wagte ich einen zweiten Anlauf und habe nach dieser Szene weiter gelesen. Es ging interessant und spannend weiter, jedoch folgten recht schnell wieder sehr detailreiche Beschreibungen eindeutiger Szenen und somit legte ich das Buch wieder für eine Woche zur Seite.  Trotz allem habe ich das Buch weitergelesen und die Ereignisse im Buch sind unvorhersehbar. Es gibt immer mal wieder einen Wechsel von den Ermittlungen zu den beschrieben Szenen. Der Handlungsstrang ist logisch aufeinander aufgebaut und die Spannung im Buch hat an keiner Stelle nachgelassen. Ohne die genauen Beschreibungen hätte es mir deutlich mehr Spaß gemacht, dass Buch zu lesen. Wer sensibel ist, sollte es sich aber wirklich überlegen.

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Ich gebe diesem Buch daher nur

3 Schmetterlinge von 5

3 Schmetterlinge von 5

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Seiten: (ca.) 502
Erscheinungsform: eBook-Lizenz
Erscheinungsdatum: Mär 2014
Verlag: dotbooks (klicken führt direkt zum Buch auf der Verlagsseite)

ISBN: eBook 978-3-95520-539-3 

Ich danke Blogg dein Buch und dotbooks für die Bereitstellung des Buches und die Möglichkeit, dieses als Rezensionsexemplar zur bekommen.