~ Gedanken zum Sonntag – Macht Geld glücklich? ~

Was wir oft hören mussten: ” Geld macht glücklich”.

Wie seht Ihr das?

Ich finde ja, Geld alleine macht niemals glücklich. Es ist für mich beruhigend zu wissen, dass ich jeden Monat momentan mein Gehalt bekomme, zumindest bis mein befristeter Vertrag endet. Sollte ich noch länger krank sein weiß ich, dass ich dank Krankenkasse aufgefangen werde. Das beruhigt mich. Aber glücklich bin ich dadurch nicht.

Besonders die letzten Wochen habe ich erlebt, was Glück für mich ist und es sind die vielen vielen kleinen Dinge im Leben. Ein paar möchte ich Euch später zeigen.

Anfangs war es mir nicht so bewusst und in jedem Tag Regen oder Schmerz sah ich nur Schlechtes. Dann erinnerte ich mich an das, was ich vor 5 Jahren lernte und gemacht habe: Glückstagebuch schreiben.

Was braucht ihr dafür?

  1. Ein Buch, Heft oder Kalender, in das ihr schreiben könnt.
  2. Natürlich einen Stift. Ich habe dazu mittlerweile meinen Lieblingsstift gefunden.
  3. Zeit, wie viel ist Euch überlassen

Was ist das Ziel der Aktion?

Es wird immer wieder Tage, vielleicht auch Wochen und Monate in eurem Leben geben, die dunkel sind und nicht gut laufen. An solchen Tagen nehmt das Tagebuch her und blättert darin. Erinnert euch bewusst an diese kleinen Momente.

Vielleicht schafft ihr es auch, sie Euch richtig bildhaft herzurufen, zu schmecken, riechen und zu fühlen.

Wie geht es?

Nehmt alle “Utensilien” der Miniliste her und macht es Euch bequem. Ob auf dem Sofa, in eurem Lieblingssessel oder gar der Badewanne, dass ist völlig egal. Hauptsache Ihr seid ungestört.

Nun denkt über den Tag nach. Schreibt drei Dinge, Erinnerungen, Momente in euer Buch auf, die am Tag schön waren und/oder Euch glücklich gemacht haben.

Gibt es Beispiele?

  • der Kaffee am Morgen war lecker
  • die Sonne schien kurz trotz des vielen Regens
  • jemand hat mir einen “Guten Morgen” gewünscht
  • die Katze lag schnurrend auf dem Schoß
  • das Abendessen war sehr gut
  • das Buch was ich lese, ist spannend
  • ich habe einen schönen Schmetterling gesehen
  • ich hatte heute starke Schmerzen, aber für ein paar Minuten waren sie schwächer/weg
  • meine Chefin hat mir für die Überstunden gedankt

Nun seid Ihr gewappnet und könnt Euch euer eigenes kleines Glück jeden Tag vor Augen führen.

Habt eine gute Woche

7 Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    ja wieso nicht…..negativ war nun vor fast 2 Wochen, wo es noch so extrem heiß war….das mein Jüngster bei einer Uniprüfung richtig schlecht geworden ist …mit Abbruch und Besuch eines Arztes.

    Am Wochenende war bei uns im Ort Altstadtfest und ich habe ein paar nette Stunden mit meinen Schwägerinnen, Nichte aus dem Bayerischen Wald verbracht…das kam eindeutig auf die positiv Seite..

    LG..Karin..

    1. Guten Morgen, die negativen Sachen schreibe ich nie auf, wozu sich an schlechtes erinnern?

      Wie geht es deinem Sohn, kann er die Prüfung nachholen?

      LG

      1. Hallo Janine,

        hm, auch schlechte bekommen bei mir einen Platz…weil man sonst zu übermütigen wird in den Zeiten, wenn es einem extrem gut geht….etwas Demut schadet nie, ist meine Einstellung dazu….

        Mittlerweile geht es ihm wieder gut..da kam halt einiges zusammen..Hitze/Stress ….da spielt der Körper schon mal verrückt..Nachholen ja, aber erst im nächsten Jahr.

        LG..Karin..

  2. Das ist eine Gute Idee, das Glücktagebuch.
    ich finde ja auch, dass es diese kleinen Momente sind, die Glück bedeuten. Immerwährend Glück istauch kaum ertragbar. Mein Ziel ist ein zufriedenes Leben mit glücklichen Momenten und der Kraft mit schlechten umgehen zu können.
    Geld macht sicher nicht glücklich, ist aber ein gutes Netz, von dem Mann im Notfall vielleicht etwas aufgefangen werden kann. Mein Job macht mir (meistens) Spaß, dass ich dabei auch gut verdiene ist prima. Ich würde aber nie für viel Geld einen Job machen den ich hasse. Denn das macht unglücklich…
    Viele Grüße
    Silvia

    1. Hallo Silvia, da gebe ich dir recht. Ich würde auch nie einen Job nur des Geldes wegen machen. Denn was nützt es einem, wenn man dadurch vielleicht krank wird?

      Liebe Grüße

  3. Hallo liebe Janine,

    nun Geld macht nicht glücklich, aber es beruhig etwas die Nerven, wenn man damit einen Grundsicherung für sein persönliches Leben besitzt….Essen/Trinken, ein Dach über der Kopf, Kleidung usw.

    Ich persönlich versuche mein Glückmomente/auch negative schon seit Langem auf zu schreiben…mir dienen dazu, die normalen Taschenkalender, die es bei Banken immer noch gibt…..

    Habe irgendwann einfach damit angefangen, denn man vergisst zu schnell..das Gute….. finde ich zumindest, wenn es einem mal schlecht geht……

    In diesem Sinne gibt dem Guten auch in schlechten Zeiten eine Chance..LG..Karin..

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